Hohenahr-Erda. Montag, den 28. Januar 2019
Zur Unterstützung ihrer Jugendarbeit erhielt die Jugendfeuerwehr der Gemeinde Hohenahr von der Sparkasse Wetzlar eine Spende in Höhe von 450 Euro.

Zu diesem Anlaß hatten Carmen Thorn, Regionaldirektorin der Sparkasse Wetzlar, und Andreas Glatthaar, Leiter des Beratungscenters Hohenahr, ihren Besuch angekündigt. Die Übergabe des (symbolischen) Spendenschecks fand im Feuerwehrhaus von Erda statt. Stellvertretend für die Hohenahrer Jugendfeuerwehren war die Jugendfeuerwehr Erda mit ihren Betreuerinnen und Betreuern angetreten.

Lahnau-Dorlar. Donnerstag, den 24. Januar 2019
Erstmals wurde jetzt einem Unternehmen aus Lahnau die Auszeichnung „Partner der Feuerwehr“ verliehen.
Im Namen der Geschäftsführung der ITK Dr. Kassen GmbH konnte Frau Claudia Dern dazu einige Gäste zu einer kleinen Feierstunde in den Räumen des Unternehmens begrüßen.

Filmpremiere in Erda – ein voller Erfolg
Hohenahr-Erda. Samstag, den 20.10. 2018


In der Turnhalle der Dünsbergschule in Erda fand jetzt die mit Spannung erwartete Premiere des Imagefilms der Freiwilligen Feuerwehr Hohenahr statt. Plakate in den Ortsteilen der Gemeinde haben auf das Ereignis aufmerksam gemacht. Die Veranstaltung war ausverkauft; etwa 750 interessierte Besucher sind zur Premierenfeier gekommen und haben den Film und seine „Macher“, Daniel Kriegler und Steffen Jordan, mit Standing Ovation gefeiert.

Noch in Erinnerung sind die beiden Hauptdrehtage im März und April diesen Jahres an der Dünsbergschule. Doch den fertigen Film hatte außer den „Machern“ noch keiner gesehen – abgesehen von den Ausschnitten auf RTL-Hessen (veröffentlicht am 19.10. 2018 und dem Trailer auf der Internet-Plattform YouTube).
Bereits auf dem Schulhof und vor der Sporthalle kam ein Hauch von „Filmfestspiele“ auf, was durch den langen roten Teppich, die Firmenpräsentationen der Sponsoren und das Rahmenprogramm noch verstärkt wurde.

 

Ganzer Bericht als PDF anzeigen

 

Herborn, 01. Oktober 2018

 

Nach Einladung durch den CDU-Kreisverband Lahn-Dill war der Hessische Minister des Inneren und für Sport, Herr Peter Beuth, nach Herborn gekommen, um „vor Ort“ mit den Feuerwehren ins Gespräch zu kommen. Treffpunkt war am Montag, den 01.10. 2018
um 19:00 Uhr im Hotel „Gutshof“.

Jörg Michael Müller, Stellvertretender Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, begrüßte die Teilnehmer der Gesprächsrunde. Neben ihm (sitzend von links) Bundestagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer, Innenminister Peter Beuth und Landtagsabgeordneter Frank Steinraths.

 

Bischoffen-Niederweidbach. Sonntag, 15. Juli 2018

Nach mehreren Jahren Unterbrechung fand die diesjährige Verbandsversammlung des Feuerwehrverbandes Wetzlar wieder an einem Sonntagmorgen statt – und anschließend
ein Festumzug.

Anlaß war das viertägige Feuerwehrfest zum 85-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Niederweidbach. In diesem Rahmen haben die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Niederweidbach den erstmals Kreisverbandstag und die Verbandsversammlung für
den Feuerwehrverband Wetzlar ausgerichtet. Tagungsort der Versammlung war das Festzelt
am Sportplatz in Niederweidbach. Zur musikalischen Einstimmung brachte der Spielmannszug
der Freiwilligen Feuerwehr Wetzlar einige Märsche und flotte Weisen zu Gehör.

„Kinderspiele“ des Feuerwehrverbandes Wetzlar in Hohenahr-Erda

Zum neunten Mal hatte der Feuerwehrverband Wetzlar diesen spielerischen Wettbewerb für die Kinderfeuerwehren aus dem Verbandsgebiet veranstaltet, der in diesem Jahr von der Freiwilligen Feuerwehr Erda ausgerichtet wurde. Spielstätte war die Dünsbergschule, die Grundschule in Hohenahr-Erda.

Zur Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehren im Feuerwehrverband Wetzlar e.V. konnte Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst 101 Delegierte sowie weitere Gäste begrüßen. Die 13 Punkte umfassende Tagesordnung war in etwa eineinhalb Stunden  zügig abgearbeitet – darunter waren Berichte, Wahlen für einige Funktionen in der Verbandsjugendleitung und Grußworte.

Wetzlar, 02.12. 2017

Auch in diesem Jahr haben sich unser Bundestagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer (CDU) und die CDU Lahn-Dill wieder in den Dienst der guten Sache gestellt und Christstollen verkauft. Die Christstollen – zusammen eine Länge von 20 Metern – hatte die Bäckerei Moos geliefert. Der Verkauf startete um 10:00 Uhr; nach knapp zwei Stunden waren alle Christstollen verkauft. Der Erlös kommt in diesem Jahr den Jugendfeuerwehren im Lahn-Dill-Kreis zu Gute.

Berlin – Der Präsident der Deutschen Verkehrswacht (DVW) Prof. Kurt Bodewig,
Bundesminister a. D., und der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes
(DFV) Dipl.-Ing. Hartmut Ziebs sprachen heute in Berlin über Grundfragen der
Verkehrssicherheit.

Selbstverständlich unterstützen wir als Feuerwehr auch die Spendenaktion für die Schwester unseres Kameraden Fabian. Wir werden im Gerätehaus der Feuerwehr Allendorf (Lumda) eine Station mit Essen & Getränken vorbereiten, wo man sich im Anschluss oder bei erhöhter Wartezeit stärken kann.

Zusätzlicher Termin: 06.08.2017 zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr im Bürgerhaus Allendorf (Lumda) die Möglichkeit.

 

Schöffengrund-Schwalbach, 03.05. 2017

Zum achten Mal in Folge hat der Feuerwehrverband Wetzlar e.V. die „Aktion BOB“ mit einer Spende unterstützt. Polizeihauptkommissar Andreas Düding nahm den Spendenscheck aus den Händen des Verbandsvorsitzenden Michael Stroh entgegen. Die kleine Zeremonie fand wieder im Schulungsraum der Fahrschule Riedel in Schöffengrund-Schwalbach statt.

Vom Verbandsvorstand haben neben dem Verbandsvorsitzenden auch Uwe Mampoteng (Kassierer) und Friedhelm Schmitz (Beisitzer und Fachausschuß) teilgenommen.

Anschließend fand der etwa 90-minütige BOB-Workshop statt. Von den 26 Teilnehmern waren etwa die Hälfte aktive Einsatzkräfte von Feuerwehren aus unserem Verbandsgebiet, die im Rahmen der Führerscheinaktion des Feuerwehrverbandes Wetzlar gerade den Führerschein der Klasse „C“ erwerben.

Am Silvesterabend wird das alte Jahr mit viel Lärm verabschiedet. Das traditionelle Abbrennen von Feuerwerkskörpern birgt aber leider vielfältige Brandgefahren. Der Spaß der Silvesterknallerei kann sehr unangenehme Folgen haben und für die Feuerwehren steht die arbeitsreichste Nacht des Jahres bevor. Feuerwerkskörper und Raketen sind "Sprengstoff".

Durch Unfug oder unachtsamen Umgang mit Silvesterfeuerwerk hat schon für so manchen das neue Jahr schlecht angefangen. Schwere Unfälle und Brände häufen sich in der Silvesterzeit.

Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine besondere Gefahr dar und können zu erheblichen Verletzungen führen! Vor allem Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren Kindern über die Gefahren reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht, kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.

Feuerwerkskörper, die alle Prüfkriterien erfüllen, erhalten eine Registriernummer. In Europa wird Feuerwerk durch benannte Stellen geprüft. Das sind neutrale, unabhängige und kompetente Organisationen, die von der EU-Kommission benannt werden.

Worauf Sie achten sollten und über die Gefahren sowie den sachgerechten Umgang mit Feuerwerkskörpern informieren folgende 10 Brandschutztipps des Nassauischen Feuerwehrverbandes:

 

Tipp 1: Nur von der BAM zugelassenes Feuerwehr kaufen

  • Achten Sie auf die Registriernummer und das CE-Zeichen in Verbindung mit der Kennnummer der Prüfstelle sowie eine deutsche Gebrauchsanleitung! Bei Unklarheit kann man die aufgedruckte Nummer auf bam.de überprüfen. Dort sind sämtliche in Deutschland zugelassenen Feuerwerksartikel aufgeführt.
  • Nur zugelassene Feuerwerkskörper mit Registriernummer YYYY-F1-ZZZZ oder YYYY-F2-ZZZZ verwenden (YYYY steht für die Kennnummer der in Europa anerkannten Stelle für die Baumusterprüfungen, wobei die BAM die Nummer 0589 hat - ZZZZ steht für die fortlaufende Nummer).
  • Zur Kategorie F1 (CE 0589-F1-ZZZZ bzw. BAM-F1-ZZZZ) zählt Kleinstfeuerwerk, Knallerbsen oder Tischfeuerwerk für Personen ab 12 Jahre. Der Verkauf ist ganzjährlich zulässig.
  • Zur Kategorie F2 (CE 0589-F2-ZZZZ bzw. BAM-F2-ZZZZ) zählen Böller, Raketen und Batteriefeuerwerk. Diese gefährlicheren pyrotechnischen Artikel dürfen nur von Erwachsenen gekauft und nur von diesen am Silvesterabend und am Neujahrstag gezündet werden. Der Verkauf ist auf die Zeit vom 29. bis 31. Dezember beschränkt.
  • Bis zum 03.07.2017 dürfen auch noch Feuerwerkkörper mit der alten BAM-Nummer P I (Klasse 1) oder P II (Klasse 2) (z.B. BAM-P I-ZZZZ, BAM-P II-ZZZZ) vertrieben werden.

 

Tipp 2: Keine Verwendung von nicht geeignetem Feuerwerk

  • Kaufen Sie Ihr Feuerwerk in Deutschland. Denn auch das deutsche Sprengstoffgesetz ist zu beachten. Ein Einkauf von Feuerwerksartikeln im europäischen Ausland und anschließendes Verbringen, Lagern und Verwenden in Deutschland kann deshalb schnell zu einem Verstoß gegen sprengstoffrechtliche Vorschriften werden.
  • Zum Teil sind Feuerwerkskörper mit einer sog. "Gedeckten Stoppine" (Zündschnur mit extrem losen Papiermantel) ausgestattet, bei der innerhalb der Ummantelung die entstehenden Funken durch die Verbrennungsgase mit bis zu 10 m/s vorangetrieben werden, weshalb eine extrem schnelle Zündung und Verbrennungen die Folge sei können.
  • Werden Ihnen Feuerwerkskörper der Kategorien 3 oder 4 (nur an Personen mit spezieller Erlaubnis oder einem Befähigungsschein zulässig) bzw. solche ohne entsprechende Kennzeichnungen angeboten, informieren Sie die nächste Polizeidienststelle.

 

Tipp 3: Richtige Lagerung

  • Knallkörper und Raketen in jedem Fall kühl lagern. Feuerwerk niemals am Körper, etwa in Jacken- oder Hosentaschen, tragen.

 

Tipp 4: Gebrauchsanweisung lesen

  • Gebrauchsanweisung bereits im Vorfeld sorgfältig studieren.

 

Tipp 5: Altersangaben beachten

  • Von Jugendlichen nur ungefährliche und für das entsprechende Alter zugelassene Artikel (z.B. BAM-P I-ZZZZ bzw. BAM-F1-ZZZZ) abbrennen lassen und dabei beaufsichtigen.

 

Tipp 6: Kein Abfeuern in gefährdeten Gebieten

  • Feuerwerkskörper nur im Freien abbrennen. Das Abbrennen pyrotechnischer Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern ist verboten.
  • Nur den Teil aus einer Packung entnehmen, der sofort gebraucht wird.
  • Beim Anzünden der Feuerwerkskörper für sich selbst und die Umgebung (z.B. Gebäude, landwirtschaftliche Einrichtungen, Lagertanks mit flüssigen oder gasförmigen Brennstoffen) ausreichenden Sicherheitsabstand bewahren.

 

Tipp 7: Knallkörper und Raketen nicht in der Hand halten

  • Angezündete Knallkörper sofort wegwerfen! Knallkörper und Raketen nicht in der Hand behalten!
  • Feuerwerkskörper nicht unkontrolliert wegwerfen (z.B. in Fenster oder andere Hausöffnungen). Niemals nach Personen werfen oder zielen! Keinesfalls sollten diese pyrotechnischen Artikel unter, auf oder gar nach fahrenden Fahrzeugen geworfen werden!

 

Tipp 8: Feuerwerk richtig Abfeuern und für eine stabile Haltevorrichtung sorgen

  • Raketen sollten in große Flaschen gestellt werden, die wiederum in einem Kasten stehen. Die Flugrichtung muss so gewählt werden, dass die Raketen nicht in Häuser oder auf leicht brennbares Material fliegen können. Das Bündeln von Raketen soll unterbleiben, da durch ungleiche Zündungen Kursabweichungen unvermeidbar werden.
  • Bei fächerförmigem Feuerwerk beträgt die Neigung bis zu 30 Grad, was für Gebäude und umstehende Personen sehr gefährlich sein kann; daher diese Fächer nur auf freiem Feld zünden.

Tipp 9: Achtung bei Blindgängen

  • Wenn Feuerwerkskörper nicht zünden oder versagen, nicht nachkontrollieren oder nachzünden, sondern mit Wasser übergießen, um unkontrolliertes Zünden zu verhindern.

Tipp 10: Vorsorge an Silvester

  • Fenster, vor allem Dachfenster und soweit möglich auch Rollläden, in der Silvesternacht schließen.
  • Schützen Sie Ihren Balkon oder entsprechende Unterstände vor Böllern! Gartenmöbel, Sonnenschirm, leere Kisten, Zeitungsstapel, der ausgediente Weihnachtsbaum etc. erhöht die Brandlast ungemein.

 

Bei einem bei einem Brand oder Unfall sofort den Notruf 112 wählen! Nur eine schnelle Meldung bietet Gewähr für effektive Hilfe.

 

Die Feuerwehren wünschen allen Menschen einen geruhsamen Jahreswechsel.

 

Ggf. auch Folgeseite mit abdrucken.

 

 

Frankfurt am Main, 25.11. 2016

In der Zentrale der Sparda-Bank Hessen eG in Frankfurt wurde der Hessische Feuerwehrpreis für das Jahr 2016 vergeben – zwei der drei Preisträger kommen aus unserem Nachbarverband, dem Kreisfeuerwehrverband Limburg-Weilburg.

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an die Freiwillige Feuerwehr Hünfelden
und die Freiwillige Feuerwehr Wolfenhausen.

Dieser Preis, den die Sparda-Bank Hessen eG erstmals im Jahr 2009 ausgelobt hatte, wurde bereits zum achten Male vergeben, in Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband Hessen.

Neben Abordnungen von Feuerwehren und Feuerwehrverbänden aus Hessen nahmen auch
der Hessische Minister des Inneren und für Sport, Herr Peter Beuth, sowie der Präsident des LFV Hessen, Herr Ralf Ackermann, an der Feierstunde teil.

Für die Sparda-Bank begrüßte Prof. Jürgen Weber, Vorsitzender des Vorstandes, die Preisträger und Gäste. Staatsminister Peter Beuth richtete Grußworte an die Teilnehmer und dankte der Sparda-Bank und Herrn Prof. Weber für das Engagement. Als sichtbares Zeichen überreichte er die Plakette „Partner der Feuerwehr“.

Der Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto „Die Feuerwehr der Zukunft – Traditionen weiterentwickeln.“ Aus den Bewerbungen wählte die Jury die Freiwillige Feuerwehr Hünfelden auf den ersten Platz für ihr Umfrageprojekt „Durch Mitgliedererhaltung Mitglieder gewinnen“. Ziel dieser Aktion war und ist es, nicht nur neue Mitglieder zu gewinnen, sondern auch die bestehenden Mitglieder weiterhin aktiv in der Feuerwehr zu halten. In einem kurzen Film wurde die Freiwillige Feuerwehr Hünfelden und ihre Aktion dargestellt.

Mit dem zweiten Platz und 1.500 Euro Preisgeld wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bensheim ausgezeichnet. Bewertet wurde ein eigens erstellter Imagefilm und dessen Veröffentlichung in örtlichen Lichtspielhäusern, um so über das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr zu informieren.

Auch beim dritten Platz ging es um ein „Konzept zur Werbung aktiver Mitglieder“.
Dieser wurde der Freiwilligen Feuerwehr Wolfenhausen zuerkannt, was zusätzlich
mit einem Betrag von 1.000 Euro honoriert wurde.

Als „Helfer des Jahres“ wurden der neunjährige Markus Rud aus Korbach und Michael Seebold, Einsatzsachbearbeiter der Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg, ausgezeichnet.

Markus Rud hat seinen zweijährigen Bruder aus dem heimischen Schwimmbecken gerettet und die Rettungsleitstelle verständigt. Dort hatte gerade Michael Seebold seinen Dienst und gab dem Jungen Anweisungen zur Reanimation, die dieser auch erfolgreich ausführte.

Durch das Zusammenwirken konnte der kleine Junge wiederbelebt und gerettet werden.

Das Ereignis in Korbach war in einem
kurzen Filmbeitrag dargestellt worden.

In dem Film wurden auch die beiden
„Helfer des Jahres“ vorgestellt, die über
das Geschehen berichteten.

Nach dem offiziellen Teil der Feierstunde bestand ausreichend Gelegenheit für Gespräche
und Meinungsaustausch – so wie hier Frank Ullrich Mathes, Vorstandsmitglied im Kreisfeuerwehrverband Gießen e.V. (links)  und Michael Stroh, Verbandsvorsitzender des Feuerwehrverbandes Wetzlar

Sichere Adventszeit: neun Tipps der Feuerwehren
Deutscher Feuerwehrverband mahnt zum sorgsamen Umgang mit Kerzen
Berlin – Gemütliche Abende mit Plätzchen und Kerzenschein: Die Adventszeit ist
für viele Menschen eine Zeit der Besinnlichkeit. Damit diese nicht durch Brände
überschattet wird, die durch Unachtsamkeit ausgelöst wurden, mahnt der Deutsche
Feuerwehrverband zum sorgsamen Umgang mit Kerzen. Dadurch könnten
zahlreiche Feuerwehreinsätze in der dunklen Jahreszeit vermieden werden.
Neun einfache Tipps der Feuerwehr helfen, Brände zu verhindern:

  • Stellen Sie Kerzen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier,
    Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft auf.
    Kerzen gehören immer in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an
    die Kinder nicht gelangen können.
  • Lassen Sie Kerzen niemals unbeaufsichtigt brennen – vor allem nicht,
    wenn Kinder dabei sind. Unachtsamkeit ist die Brandursache Nummer
    eins!
  • Auch wenn man sie häufiger als sonst verwendet und griffbereit haben
    möchte: Bewahren Sie Streichhölzer und Feuerzeuge an einem kindersicheren
    Platz auf.
  • Löschen Sie Kerzen an Adventskränzen und Gestecken rechtzeitig, bevor
    sie heruntergebrannt sind: Tannengrün trocknet mit der Zeit aus und wird
    zur Brandgefahr.
  • Achten Sie bei elektrischen Lichterketten darauf, dass Steckdosen nicht
    überlastet werden. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen,
    das den VDE-Bestimmungen entspricht.
  • Wenn Sie echte Kerzen entzünden, stellen Sie ein entsprechendes Löschmittel
    (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereit.Wenn es brennt, versuchen Sie nur dann die Flammen zu löschen, wenn
    dies ohne Eigengefährdung möglich ist. Ansonsten schließen Sie möglichst
    die Tür zum Brandraum, verlassen (mit Ihrer Familie) die Wohnung und
    alarmieren die Feuerwehr mit dem Notruf 112.
  • Rauchwarnmelder in der Wohnung verringern das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm, indem sie rechtzeitig Alarm geben. Sie sind mittlerweile in allen Bundesländern verpflichtend. Die kleinen Lebensretter gibt es günstig im Fachhandel oder beim Versandhaus des Deutschen Feuerwehrverbandesunter www.feuerwehrversand.de – übrigens passen sie perfekt als Geschenk auf den Gabentisch!

Pressekontakt: Silvia Darmstädter, Telefon (030) 28 88 48 8-23, E-Mail
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Twitter @FeuerwehrDFV, www.facebook.com/112willkommen
Alle DFV-Presseinformationen finden Sie unter www.feuerwehrverband.de/press

Zeltlager der Jugendfeuerwehren in Lohra-Kirchvers

(Kirchvers, 10.06. 2016) Die Jugendfeuerwehren des Feuerwehrverbandes Wetzlar kamen wieder zu ihrem gemeinsamen Zeltlager zusammen – für viele diesmal auf einem neuen und unbekannten Terrain: das Freizeitgelände der Hessischen Jugendfeuerwehr in Lohra-Kirchvers im Landkreis Marburg-Biedenkopf. Etwa 140 Teilnehmer von 12 Jugendfeuerwehren sind am Freitagnachmittag angereist und haben bis zum frühen Abend ihre Zelte aufgebaut. Zur offiziellen Lagereröffnung um 20:00 Uhr konnte Verbandsjugendwart Reiner Jüngst auch einige Gäste aus Politik und Verwaltung begrüßen – darunter Manfred Wagner, Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar, und Michael Stroh, Vorsitzender des Feuerwehrverbandes Wetzlar.

 

 Ausrichter und Organisator war in diesem Jahr die Jugendfeuerwehr der Kernstadt Wetzlar unter Leitung ihres Jugendfeuerwehrwartes Sascha Mulch und seines Stellvertreters Florian Blum. Beide wurden durch einige Helfer aus der Einsatzabteilung der Wetzlarer Feuerwehr unterstützt. Das Anmeldeverfahren zum Zeltlager lief über den Feuerwehrverband Wetzlar.

Nach dem Aufbauen und einrichten der Zelte und dem „Angrillen“ bei der einen oder anderen Gruppe war die offizielle Begrüßung und das Entzünden des Lagerfeuers ein erster Höhepunkt. Verbandsjugendwart Reiner Jüngst konnte dazu neben den Jugendlichen und ihren Betreuerinnen und Betreuern auch einige Gäste begrüßen, die sich ihrerseits jeweils mit kurzen Grußworten an die Teilnehmer wandten:

>> Stephan Grüger (SPD), Mitglied des Landtages Manfred Wagner (SPD),

>> Oberbürgermeister der Stadt Wetzlar Michael Stroh, Vorsitzender des

>> Feuerwehrverbandes Wetzlar Karina Gottschalk,

>> Kreisjugendfeuerwehrwartin des Kreisfeuerwehrverbandes

>> Marburg-Biedenkopf Jens Groh, Jugendförderung des Lahn-Dill-Kreises

>> Volker Schaub, Bezirksjugendring

Volker Schaub hatte als Geschenk ein „Schwedenfeuer“ mitgebracht. Unter den Gästen war eine Abordnung des Feuerwehrverbandes Wetzlar, vertreten durch die beiden Stellvertretenden Vorsitzenden Friedel Mehlmann und Anne Schmitz, Beisitzer Friedhelm Schmitz und Kreisstabführerin Stephanie Biemer.

Im Anschluß an die offizielle Eröffnung trafen sich alle Betreuer zur obligatorischen Leiterrunde, um den weiteren Ablauf und die Programmpunkte für den Samstag festzulegen.

Die jugendlichen Camper verbrachten einen entspannten Abend – mit Würstchen oder Steaks vom Holzkohle- bzw. Gasgrill und verschiedenen Spielen. Angesichts der beginnenden Fußball-EM in Frankreich war als sportliche Betätigung selbstverständlich auch Fußball angesagt.

In den festen Häusern befinden sich eine Küche, die sanitären Anlagen, ein Gemeinschaftsraum sowie ein Kiosk. Der Kiosk hatte festgelegte Öffnungszeiten, zu denen kleine Naschereien oder Getränke verkauft wurden; hier haben sich einige Helfer engagiert.

Im nächsten Jahr findet wieder das große gemeinsame Zeltlager der Jugendfeuerwehren der Feuerwehrverbände Dillkreis und Wetzlar am Aartalsee statt.

 

Text und Bilder: Michael Trägner (Feuerwehrverband Wetzlar)

 

 

Solms-Burgsolms (04.06. 2016) Bei der diesjährigen Delegiertenversammlung des Feuerwehrverbandes Wetzlar e.V. in der „Taunushalle“ war der wichtigste Tagesordnungspunkt – neben dem Abschluß des Geschäftsjahres 2015 – die Neuwahl des gesamten Vorstands. Nach der Ergänzungswahl im Mai 2015 in Aßlar-Werdorf wurde Michael Stroh (Lahnau) erneut zum Verbandsvorsitzenden gewählt.

Gäste unserer Versammlung waren die Bundestagsabgeordnete Sibylle Pfeiffer (CDU), Landrat Wolfgang Schuster (SPD), zahlreiche Bürgermeister und Vertreter der Kommunalpolitik aus den Städten und Gemeinden sowie Abordnungen anderer Hilfsorganisationen und benachbarter Feuerwehrverbände. Zur musikalischen Einstimmung spielte das Blasorchester der Freiwilligen Feuerwehr Bonbaden.

Bürgermeister Frank Inderthal begrüßte die Versammlungsteilnehmer und dankte allen Freiwilligen Feuerwehren für ihren Dienst und die ständige Bereitschaft. Stadtbrandinspektor Steffen Hofmann richtete ebenfalls Grußworte an die Versammlung.

In seinem ausführlichen Jahresbericht informierte Vorsitzender Michael Stroh über die Aktivitäten des Verbandes und konnte eine Steigerung der Mitgliederzahlen vermelden; 49 Übernahmen aus den Jugendfeuerwehren und 42 Seiteneinsteiger haben dafür gesorgt.

Kreisbrandinspektor Rupert Heege sprach in seinem Bericht des Brandschutzaufsichtsdienstes die mögliche künftige Entwicklung der Freiwilligen Feuerwehren an. Schwerpunktmäßig ging er auf die Herausforderungen durch den Zuzug von Flüchtlingen ein. Im September 2015 mußte hier binnen Tagesfrist die Unterkunft des THW-Ortsverbandes Wetzlar zur Unterbringung neuer Flüchtlinge vorbereitet werden.

Auch Landrat Wolfgang Schuster dankte den Feuerwehren, die nichts weniger als eine staatliche Aufgabe im Ehrenamt erfüllen. In den Migranten sieht er Potential für die Zukunft – obwohl diese das System „Freiwillige Feuerwehr“ nicht kennen und den Behörden zurückhaltend gegenüberstehen.

Turnusmäßig stand die Neuwahl des gesamten Vorstands auf der Tagesordnung. Mit einer Ausnahme haben alle Mitglieder des bisherigen Verbandsvorstandes ihre Bereitschaft zur erneuten Amtsübernahme erklärt.

Als Nachfolger von Stefan Schaub in der Funktion des Beisitzers wurde Armin Lühring (Aßlar-Werdorf) vorgeschlagen. Alle Bewerber sind in offener Wahl jeweils einstimmig gewählt worden. Als Wahlvorstand fungierte hier Landrat Wolfgang Schuster, unterstützt vom früheren Verbandsvorsitzenden Rüdiger Richter und KBI Rupert Heege.

Für das Land Hessen nahmen Landrat Schuster und KBI Heege die Ehrungen für 25- und 40-jährige Dienstzeiten vor und verliehen an die betreffenden Kameraden das Hessische Brandschutzehrenzeichen in Silber bzw. in Gold.

Michael Rack, Stadtbrandinspektor von Braunfels, wurde für seine 25-jährige Tätigkeit als Kreisausbilder geehrt.

Aus den Händen von Bürgermeister Frank Inderthal und Stadtbrandinspektor Steffen Hofmann erhielten Siegfried Odenweller (Albshausen) und Matthias Voh die Treueprämie des Landes Hessen für 40 Jahre bzw. zehn Jahre aktive Dienstzeit.

Die Vorsitzenden M. Stroh und F. Mehlmann nahmen die Verbandsehrungen vor. Bürgermeister Inderthal erhielt die Feuerwehr-Ehrenmedaille des Deutschen Feuerwehrverbandes.

Polizeihauptkommissar Andreas Düding wurde mit der Ehrennadel des Feuerwehrverbandes Wetzlar e.V. in Bronze ausgezeichnet. Der Feuerwehrverband möchte sich damit für die langjährige Unterstützung in Form der „BOB-Seminare“ bei der Führerschein-Ausbildung bedanken.

PHK Düding dankte für die Ehrung und hob die Zusammenarbeit des Feuerwehrverbandes Wetzlar mit der „Aktion BOB“ hervor, die in dieser Form und Zeitdauer einzigartig ist. Seit Einführung der „BOB-Seminare“ im Jahr 2007 in Mittelhessen zeigen sich deutliche Erfolge: die Verkehrsunfälle durch Alkohol oder Drogen sind rückläufig.

Schöffengrund-Schwalbach, 02.03. 2016
Wie schon in den letzten Jahren hat der Feuerwehrverband Wetzlar auch in diesem Jahr die „Aktion BOB“ wieder mit einer Spende in Höhe von 250 Euro unterstützt. In der Fahrschule Riedel in Schöffengrund fand die Scheckübergabe statt – als Auftakt zu einem Workshop der „Aktion BOB – die Aktion gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr“.

Hierzu trafen sich die beiden Stellvertretenden Verbandsvorsitzenden Anne Schmitz und Friedel Mehlmann, Kassierer Uwe Mampoteng und Friedhelm Schmitz (Fachbereichsleiter „Ausbildung und Technik“) mit Polizeihauptkommissar Andreas Düding (Leiter Regionaler Verkehrsdienst im Lahn-Dill-Kreis) und Polizeihauptkommissar Björn Petry (Polizeiführer vom Dienst in Gießen). Zuschauer waren Fahrlehrer Jürgen Riedel und die 24 Teilnehmern eines aktuellen Führerschein-C-Lehrgangs.

In seiner Begrüßung wies Friedel Mehlmann sowohl auf die langjährige Zusammenarbeit des Feuerwehrverbandes Wetzlar mit dem Verkehrsdienst des Lahn-Dill-Kreises hin als auch auf die Führerscheinausbildung der Klasse „C“ (vormals Führerschein der Klasse 2). Die meisten Teilnehmer des aktuellen Lehrgangs, der vom Feuerwehrverband Wetzlar organisiert und gefördert wurde, sind aktive Mitglieder von Freiwilligen Feuerwehren aus dem Lahn-Dill-Kreis. Die Führerscheinausbildung begann im August 2015; der Abschluß und die Prüfungen sind nach Ostern 2016.

Polizeihauptkommissar Düding dankte dem Feuerwehrverband Wetzlar für die Spende. Die „Aktion BOB“ wird fast nur durch Spenden finanziert; die Unterstützung seitens des Landes ist sehr gering. Die seit mehreren Jahren regelmäßige Unterstützung durch den Feuerwehrverband Wetzlar e.V. ist daher beispiellos und nicht selbstverständlich.

Der Feuerwehrverband Wetzlar geht jedes Jahr aktiv auf die „Aktion BOB“ zu.Einzigartig ist auch die Zusammenarbeit des Feuerwehrverbandes Wetzlar mit einer Fahrschule (Fahrschule Riedel, Schöffengrund) zwecks Führerscheinausbildung.

Seit der Gründung der „Aktion BOB“ im Jahr 2008 wurden in den mittelhessischen Landkreisen Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf, Gießen und Wetterau ca. 300.000 der bekannten gelben BOB-Anhänger verteilt. Das alkoholfreie Freigetränkt war und ist nur die Grundidee, aber nicht der eigentliche Zweck der Aktion. Ziel war und ist es, die „Unfallursache Alkohol“ anzugehen; die Fahrer sollen Verantwortung zeigen und übernehmen. Weitere Informationen zur „Aktion BOB“ sind im Internet zu finden unter http://www.aktion-bob.de/ , der offiziellen Startseite der „Aktion BOB“.

In dem anschließenden, etwa zweistündigen Workshop informierte Polizeihauptkommissar Düding zum Thema „Alkohol im Straßenverkehr“ und Polizeihauptkommissar Petry zum Thema „Drogen im Straßenverkehr“; schwerpunktmäßig die sogenannten „weichen Drogen“ wie Haschisch und Marihuana. Neben dem Vortrag mit Bildern entstand ein intensiver Dialog mit den Teilnehmern. Dieser Workshop wird zum Lernprogramm der Führerscheinausbildung angerechnet.

Die beiden Hauptkommissare und ihre Kollegen üben die Tätigkeiten für die „Aktion BOB“ im Nebenamt aus. Als Zielgruppe werden besonders junge Menschen angesprochen, die gleichzeitig auch Fahranfänger sind. Die „Unfallursache Alkohol“ konnte in den letzten Jahren nachweislich gesenkt werden.

In seinen Ausführungen wies Polizeihauptkommissar Düding darauf hin, dass die Wahrscheinlichkeit einer Auffälligkeit im Straßenverkehr mit dem Alkoholkonsum steigt. Bei Unfällen im Zusammenhang mit Alkohol sind oft junge Leute im Alter von 18 bis 24 Jahren betroffen. Seit 2008 konnte die „Unfallursache Alkohol“ um 60% gesenkt werden.

Ein Vergleich der statistischen Angaben aus dem Jahr 2006 (vor der „Aktion BOB“) und dem Jahr 2014 zeigt die Veränderungen für die vier Landkreise in Mittelhessen:

--> in diesen Jahren ereigneten sich jeweils etwa 21.000

--> Verkehrsunfälle die Anzahl der Verletzten sank von ca. 5.000 auf

--> etwa 3.400 die Zahl der Verkehrstoten sank von 67 auf 27

Weitere häufige Unfallursachen – neben Alkohol und Drogen – sind nichtangepaßte Geschwindigkeit, Handy-Nutzung, Ablenkung sowie Leichtsinn bzw. Selbstüberschätzung.

Wie Polizeihauptkommissar Düding betonte, ist die „Aktion BOB“ nicht gegen Alkohol.

Ziel ist es, bei den Autofahrern die Einsicht zu festigen:

--> „Wer Alkohol trinkt, fährt nicht mehr !“

--> „Wer Alkohol trinkt, setzt sich nicht mehr ans Lenkrad !"

--> „Wer Alkohol trinkt und trotzdem fährt, verliert alles!“

In diesem Zusammenhang ist auch das Verhalten des Beifahrers oder der anderen Mitfahrer und deren rechtzeitiges Einwirken auf den alkoholisierten Fahrer entscheidend.

Während die Promillegrenzen weitgehend geläufig sind, wird das Drogenproblem in Häufigkeit und Wirkung unterschätzt. Für Drogen gibt es keine Freigrenzen bzw. keine Freimengen. Hauptkommissar Petry wies auch auf die emotionalen, finanziellen und strafrechtlichen Folgen des Drogenkonsums hin. Der Verlust des Führerscheins und somit eine starke Einschränkung an Mobilität, die eine Fahrt unter Alkohol- oder Drogeneinfluß nachsichziehen kann, ist nur ein Teil davon.

Text und Bilder: Michael Trägner (Feuerwehrverband Wetzlar)

Bild 1: Der Stellvertretende Verbandsvorsitzende Friedel Mehlmann überreicht den Spendenscheck an Polizeihauptkommissar Andreas Düding.

Bild 2 und Bild 3: Gruppenbild nach der Spendenübergabe.

Von links: Friedhelm Schmitz (Fachbereichsleiter „Ausbildung und Technik“), Friedel Mehlmann (Stellvertretender Verbandsvorsitzender), Polizeihauptkommissar Andreas Düding, Polizeihauptkommissar Björn Petry.

Bild 4 und Bild 5: Impressionen aus dem Workshop.

Polizeihauptkommissar Andreas Düding zeigt die verschiedenen Unfallursachen.

 

Bild 6: Polizeihauptkommissar Björn Petry informiert über die Wirkung von Drogen im Straßenverkehr und die möglichen Folgen für den Fahrer.

Am Silvesterabend wird das alte Jahr mit viel Lärm verabschiedet. Das traditionelle

Abbrennen von Feuerwerkskörpern birgt aber leider vielfältige Brandgefahren. Der Spaß der

Silvesterknallerei kann sehr unangenehme Folgen haben und für die Feuerwehren steht die

arbeitsreichste Nacht des Jahres bevor. Feuerwerkskörper und Raketen sind "Sprengstoff".

Durch Unfug oder unachtsamen Umgang mit Silvesterfeuerwerk hat schon für so manchen

das neue Jahr schlecht angefangen. Schwere Unfälle und Brände häufen sich in der

Silvesterzeit.

Nicht geprüfte Knallkörper, illegal eingeführt oder auch selbst gebastelt, stellen eine

besondere Gefahr dar und können zu erheblichen Verletzungen führen! Vor allem

Minderjährige sind von Feuerwerkskörpern fasziniert. Erwachsene sollten daher mit ihren

Kindern über die Gefahren reden. Wer umsichtig und verantwortungsvoll mit Böllern umgeht,

kann als Vorbild so manche schwere Verletzung verhindern.

Feuerwerkskörper, die alle Prüfkriterien erfüllen, erhalten eine Registriernummer. In Europa

wird Feuerwerk durch benannte Stellen geprüft. Das sind neutrale, unabhängige und

kompetente Organisationen, die von der EU-Kommission benannt werden.

Worauf Sie achten sollten und über die Gefahren sowie den sachgerechten Umgang mit

Feuerwerkskörpern informieren folgende 10 Brandschutztipps des Nassauischen

Feuerwehrverbandes:

Tipp 1: Nur von der BAM zugelassenes Feuerwehr kaufen

-  Achten Sie auf die Registriernummer und das CE-Zeichen in Verbindung mit der

Kennnummer der Prüfstelle sowie eine deutsche Gebrauchsanleitung! Bei Unklarheit

kann man die aufgedruckte Nummer auf www.bam.de überprüfen. Dort sind sämtliche in

Deutschland zugelassenen Feuerwerksartikel aufgeführt.

-  Nur zugelassene Feuerwerkskörper mit Registriernummer YYYY-F1-ZZZZ oder YYYYF2-ZZZZ verwenden (YYYY steht für die Kennnummer der in Europa anerkannten Stelle

für die Baumusterprüfungen, wobei die BAM die Nummer 0589 hat - ZZZZ steht für die

fortlaufende Nummer).

-  Zur Kategorie F1 (CE 0589-F1-ZZZZ bzw. BAM-F1-ZZZZ) zählt Kleinstfeuerwerk,

Knallerbsen oder Tischfeuerwerk für Personen ab 12 Jahre. Der Verkauf ist ganzjährlich

zulässig.

-  Zur Kategorie F2 (CE 0589-F2-ZZZZ bzw. BAM-F2-ZZZZ) zählen Böller, Raketen und

Batteriefeuerwerk. Diese gefährlicheren pyrotechnischen Artikel dürfen nur von

Erwachsenen gekauft und nur von diesen am Silvesterabend und am Neujahrstag

gezündet werden. Der Verkauf ist auf die Zeit vom 29. bis 31. Dezember beschränkt.

-  Bis zum 03.07.2017 dürfen auch noch Feuerwerkkörper mit der alten BAM-Nummer P I

(Klasse 1) oder P II (Klasse 2) (z.B. BAM-P I-ZZZZ, BAM-P II-ZZZZ) vertrieben werden.

Tipp 2: Keine Verwendung von nicht geeignetem Feuerwerk

-  Kaufen Sie Ihr Feuerwerk in Deutschland. Denn auch das deutsche Sprengstoffgesetz ist

zu beachten. Ein Einkauf von Feuerwerksartikeln im europäischen Ausland und

anschließendes Verbringen, Lagern und Verwenden in Deutschland kann deshalb schnell

zu einem Verstoß gegen sprengstoffrechtliche Vorschriften werden.

-  Zum Teil sind Feuerwerkskörper mit einer sog. "Gedeckten Stoppine" (Zündschnur mit

extrem losen Papiermantel) ausgestattet, bei der innerhalb der Ummantelung die

entstehenden Funken durch die Verbrennungsgase mit bis zu 10 m/s vorangetrieben

werden, weshalb eine extrem schnelle Zündung und Verbrennungen die Folge sei

können.

-  Werden Ihnen Feuerwerkskörper der Kategorien 3 oder 4 (nur an Personen mit spezieller

Erlaubnis oder einem Befähigungsschein zulässig) bzw. solche ohne entsprechende

Kennzeichnungen angeboten, informieren Sie die nächste Polizeidienststelle.

Tipp 3: Richtige Lagerung

-  Knallkörper und Raketen in jedem Fall kühl lagern. Feuerwerk niemals am Körper, etwa in

Jacken- oder Hosentaschen, tragen.

Tipp 4: Gebrauchsanweisung lesen

-  Gebrauchsanweisung bereits im Vorfeld sorgfältig studieren.

Tipp 5: Altersangaben beachten

-  Von Jugendlichen nur ungefährliche und für das entsprechende Alter zugelassene Artikel

(z.B. BAM-P I-ZZZZ bzw. BAM-F1-ZZZZ) abbrennen lassen und dabei beaufsichtigen.

Tipp 6: Kein Abfeuern in gefährdeten Gebieten

-  Feuerwerkskörper nur im Freien abbrennen. Das Abbrennen pyrotechnischer

Gegenstände in unmittelbarer Nähe von Kirchen, Krankenhäusern, Kinder- und

Altersheimen sowie Reet- und Fachwerkhäusern ist verboten.

-  Nur den Teil aus einer Packung entnehmen, der sofort gebraucht wird.

-  Beim Anzünden der Feuerwerkskörper für sich selbst und die Umgebung (z.B. Gebäude,

landwirtschaftliche Einrichtungen, Lagertanks mit flüssigen oder gasförmigen

Brennstoffen) ausreichenden Sicherheitsabstand bewahren.

Tipp 7: Knallkörper und Raketen nicht in der Hand halten

-  An