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Filmpremiere in Erda – ein voller Erfolg
Hohenahr-Erda. Samstag, den 20.10. 2018


In der Turnhalle der Dünsbergschule in Erda fand jetzt die mit Spannung erwartete Premiere des Imagefilms der Freiwilligen Feuerwehr Hohenahr statt. Plakate in den Ortsteilen der Gemeinde haben auf das Ereignis aufmerksam gemacht. Die Veranstaltung war ausverkauft; etwa 750 interessierte Besucher sind zur Premierenfeier gekommen und haben den Film und seine „Macher“, Daniel Kriegler und Steffen Jordan, mit Standing Ovation gefeiert.

Noch in Erinnerung sind die beiden Hauptdrehtage im März und April diesen Jahres an der Dünsbergschule. Doch den fertigen Film hatte außer den „Machern“ noch keiner gesehen – abgesehen von den Ausschnitten auf RTL-Hessen (veröffentlicht am 19.10. 2018 und dem Trailer auf der Internet-Plattform YouTube).
Bereits auf dem Schulhof und vor der Sporthalle kam ein Hauch von „Filmfestspiele“ auf, was durch den langen roten Teppich, die Firmenpräsentationen der Sponsoren und das Rahmenprogramm noch verstärkt wurde.

 

Ganzer Bericht als PDF anzeigen

 

Herborn, 01. Oktober 2018

 

Nach Einladung durch den CDU-Kreisverband Lahn-Dill war der Hessische Minister des Inneren und für Sport, Herr Peter Beuth, nach Herborn gekommen, um „vor Ort“ mit den Feuerwehren ins Gespräch zu kommen. Treffpunkt war am Montag, den 01.10. 2018
um 19:00 Uhr im Hotel „Gutshof“.

Jörg Michael Müller, Stellvertretender Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, begrüßte die Teilnehmer der Gesprächsrunde. Neben ihm (sitzend von links) Bundestagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer, Innenminister Peter Beuth und Landtagsabgeordneter Frank Steinraths.

 

Stellvertretend für den Landtagsabgeordneten Clemens Reif begrüßte der Erste Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jörg-Michael Müller den Hessischen Innenminister, den Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer, den Landtagsabgeordneten Frank Steinraths, die Abordnungen von Feuerwehren aus dem Lahn-Dill-Kreis sowie die Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion mit der Kreistagsvorsitzenden, Frau Elisabeth Müller, und Kreisgeschäftsführerin Ursula Landauan deren Spitze.

 

Kreistagsvorsitzende Elisabeth Müller und Kreisgeschäftsführerin Ursula Landau

 

Teilnehmer von Feuerwehren aus dem Lahn-Dill-Kreis. Die Feuerwehrverbände Dillkreis und Wetzlar waren jeweils durch mehrere Vorstandsmitglieder vertreten.

 

Staatsminister Peter Beuth zeigte sich erfreut, wieder hier in Herborn zu sein und gab zunächst einen Bericht über die Tätigkeiten des Landes Hessen in Sachen „Feuerwehr“.
Sein wichtigster Feuerwehr-Termin in der letzten Zeit war vor wenigen Tagen in Marburg-Cappel – der Erste Spatenstich zum Neubau des Ausbildungszentrums. Der Baubeginn hatte sich zwar verzögert, aber das gesamte Projekt ist eine Investition in die Zukunft.
„Die Kommunen seien die eigentlichen Aufgabenträger für den Brandschutz“ – so der Minister. Das Land Hessen unterstützt die Kommunen hierbei in vielfältiger Weise und stellt dafür Mittel zur Verfügung – unabhängig von der Feuerschutzsteuer. Im Haushalt des laufenden Jahres ist dafür eine Gesamtsumme von 35 Millionen Euro bereitgestellt; 2019 werden es 40 Millionen Euro sein.

 

Nach Meinung von Staatsminister Beuth müssen die kommunalen Verwaltungen professioneller werden, um das Ehrenamt von Bürokratie zu befreien; z.B. bei Ausschreibungen. Müssen beispielsweise Gerätewarte hauptamtlich werden oder gibt es andere Möglichkeiten für eine Entlastung von Verwaltungsarbeit ?
Ein hauptamtlicher Stadtbrandinspektor ist möglich, wenn die Mitglieder der Feuerwehr zustimmen. Eine hauptamtliche Bestellung bedeutet aber auch eine Abkehr von der Autonomie der betreffenden Feuerwehr. Der Minister selbst ist in diesem Punkt zurückhaltend, obwohl die Funktion eines Stadtbrandinspektors im Ehrenamt eigentlich nicht mehr machbar ist.
Zum Abschluß dankte Herr Steinraths für die Teilnahme an der Gesprächsrunde und wies auf eine Veranstaltung mit Ministerpräsident Volker Bouffier am Folgetag hin.
Die Feuerwehrverbände Dillkreis und Wetzlar bedanken sich für das Engagement unserer Landes- und Kommunalpolitiker zugunsten der Feuerwehren.

 

Während der Diskussionsrunde

 

Nach dem Ende des offiziellen Teils war noch ausreichend Gelegenheit für Gespräche und Meinungsaustausch.

 

Gruppenbild mit Staatsminister Peter Beuth

 

 

Text und Bilder: Michael Trägner (Feuerwehrverband Wetzlar e.V.)

Bischoffen-Niederweidbach. Sonntag, 15. Juli 2018

Nach mehreren Jahren Unterbrechung fand die diesjährige Verbandsversammlung des Feuerwehrverbandes Wetzlar wieder an einem Sonntagmorgen statt – und anschließend
ein Festumzug.

Anlaß war das viertägige Feuerwehrfest zum 85-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Niederweidbach. In diesem Rahmen haben die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Niederweidbach den erstmals Kreisverbandstag und die Verbandsversammlung für
den Feuerwehrverband Wetzlar ausgerichtet. Tagungsort der Versammlung war das Festzelt
am Sportplatz in Niederweidbach. Zur musikalischen Einstimmung brachte der Spielmannszug
der Freiwilligen Feuerwehr Wetzlar einige Märsche und flotte Weisen zu Gehör.

 

Verbandsvorsitzender Michael Stroh eröffnete die 72-ste Verbandsversammlung des Feuerwehrverbandes Wetzlar und konnte neben den Delegierten der Feuerwehren
aus dem Verbandsgebiet auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen.
Ø  Aus der Politik waren das die Landtagsabgeordneten Stephan Grüger (SPD)
      und Frank Steinraths (CDU).
Ø  Der Lahn-Dill-Kreis wurde durch Herrn Heinz Schreiber vertreten,
      Erster Kreisbeigeordneter und Stellvertreter des Landrates.
Ø  Die Gemeinden Ehringshausen, Hohenahr, Hüttenberg und Leun waren durch ihre
     Bürgermeister (Jürgen Mock, Armin Frink, Christof Heller, Björn Hartmann) vertreten.
Ø  Für die Stadt Solms war der Erste Stadtrat, Herr Jörg Leidecker (FWG),
     für die Stadt Wetzlar Herr Stadtrat Thomas Heyer (CDU) nach Niederweidbach gekommen.
Ø  Frau Cirsten Kunz nahm für die SPD-Kreistagsfraktion an der Versammlung teil,
     Herr Jörg Ludwig für die FWG – Kreisverband Lahn-Dill.

Vertreter von Feuerwehr, Feuerwehrverbänden und anderen Organisationen waren:
Ø  Rupert Heege, Kreisbrandinspektor des Lahn-Dill-Kreises
Ø  Markus Busanni, Stellvertretender Vorsitzender des Nassauischen Feuerwehrverbandes
Ø  Werner Opitz, Ehrenvorsitzender des Feuerwehrverbandes Wetzlar
Ø  Karl-Ludwig Reinhardt, Kreisfeuerwehrverband Gießen
Ø  Lars Schäfer, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Marburg-Biedenkopf
Ø  Markus Feith, Feuerwehrverband Dillkreis
Ø  Michael Kintscher, Zweiter Stellvertretender Vorsitzender und
      Brigitte Kintscher, Kreisjugendfeuerwehrwartin
      des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg-Weilburg
Ø  Jochen Decher, RP Gießen
Ø  Horst Kasperski, Zweiter Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar e.V.
Ø  Georg Felten, Kreisverbindungskommando Lahn-Dill

Wegen der Urlaubszeit hatten sich einige der eingeladenen Gäste entschuldigt, darunter
die Bundestagsabgeordneten Dagmar Schmidt (SPD) und Hans-Jürgen Irmer (CDU) sowie
Landrat Wolfgang Schuster und Frau Elisabeth Müller, Kreistagsvorsitzende des Lahn-Dill-Kreises.

 

Zu Beginn der Versammlung gratulierte Vorsitzender Michael Stroh der Freiwilligen Feuerwehr Niederweidbach zum Jubiläum und überreichte einen Scheck an Gemeindebrandinspektor
Patrick Will.

 

Unter dem „Tagesordnungspunkt 2 – Totenehrung“ erinnerte der Vorsitzende an den früheren Kreisbrandinspektor Siegfried Hermann und an Michael Wagner, Amtsvorgänger des jetzigen Stadtbrandinspektors von Aßlar.

 

Bürgermeister Ralph Venohr begrüßte die Versammlungsteilnehmer in der Gemeinde Bischoffen.
In seinem Grußwort würdigte er die Arbeit der Feuerwehr und wies auf zwei Einsätze hin, die die Feuerwehr der Gemeinde erst vor wenigen Tagen zu bewältigen hatte. Er sei dankbar für eine solche engagierte Feuerwehr; diese ist unverzichtbar für das Brandschutz- und Rettungswesen.
Die Bürger können auf freiwillige und selbstlose Hilfe vertrauen. Unter der Tel.-Nr. „112“ wird tatsächlich geholfen. Angriffe auf Hilfskräfte sind eigentlich nicht erklärbar. Der Feuerwehr gebühre Dank und Anerkennung. Niederweidbach sei ein echtes „Feuerwehrdorf“.
Abschließend gratulierte er nochmals zum 85-jährigen Jubiläum und wünschte ein „tolles Fest“.

Auch Gemeindebrandinspektor Patrick Will begrüßte die Gäste im Festzelt, dankte für die Teilnahme und wünschte einige schöne Stunden in Niederweidbach.

 

Verbandsvorsitzender Michael Stroh informierte in seinem Jahresbericht über das
„Geschäftsjahr 2017“ und die Aktivitäten des Feuerwehrverbandes Wetzlar.
Er danke von dieser Stelle aus allen Frauen und Männern der Einsatzabteilungen, ohne deren ehrenamtliches Engagement eine flächendeckende Sicherheit für unsere Bürger nicht möglich wäre. Weiterhin bedankte er sich bei allen Jugendfeuerwehrwarten, Kinderfeuerwehrwarten
und Betreuern für die Betreuung und Ausbildung unseres Feuerwehr-Nachwuchses. Hier wird
eine vorbildliche Arbeit für Jugendliche und Kinder in den Feuerwehren geleistet.

Folgende statistische Angaben hatte der Verbandsvorsitzende vermeldet:
Ø  Im Verbandsgebiet bestehen im Berichtszeitraum 67 Freiwillige Feuerwehren
      mit 1.507 männlichen und 187 weiblichen Einsatzkräften.
Ø  Das ist ein Zuwachs gegenüber dem letzten Jahr von einer Einsatzkraft.
Ø  Der Zuwachs der Einsatzabteilungen unserer Mitgliedswehren resultiert aus
      37 Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr und durch 80 sogenannte Seiteneinsteiger.
Ø  In den 59 Jugendfeuerwehren sind 626 Jugendliche aktiv.
Ø  Unsere Feuerwehren verfügen über 12 Hauptamtliche Kräfte.
Ø  In insgesamt 25 Kindergruppen werden 349 Kinder spielerisch auf die Feuerwehr vorbereitet.

Ø  Zum Feuerwehrverband Wetzlar gehören eine Werk- und vier Betriebsfeuerwehren
      mit insgesamt 72 Einsatzkräften.
Ø  In den Ehren- und Altersabteilungen unserer Mitgliedsfeuerwehren sind 440 Kameraden
      und 15 Kameradinnen vertreten.
Ø  Im Berichtsjahr verfügt der Feuerwehrverband Wetzlar über sieben Musiktreibende Züge
      mit zusammen 219 Mitgliedern (111 Männer und 108 Frauen).
Ø  Der Feuerwehrverband Wetzlar e.V. kann zum 31.12. 2017 einen Mitgliederstand von
      3.427 Mitgliedern aufweisen.

Die Mitgliederzahlen können wir als Stabil betrachten, dürfen aber bei der Mitgliedergewinnung nicht nachlassen und werden weiterhin für das „Ehrenamt Feuerwehr“ Werbung machen.

Noch immer ist Gewalt gegen Einsatzkräfte ein Thema. Es wurde zwar ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, doch was nutzt das, wenn diese Straftäter nicht die volle Härte des Gesetzes
zu spüren bekommen und so für andere als abschreckende Wirkung dargestellt wird.

Ein weiteres Thema ist die Ersatzbeschaffung der Katastrophenschutz-Fahrzeuge des Bundes.
Viele dieser Fahrzeuge, die 25 Jahre und älter sind, sind nur noch dank der guten Pflege der Einsatzkräfte einsatztauglich. Wann wird der Bund diese Fahrzeuge in Hessen ersetzen ? Anscheinend ruht sich der Bund hier zu Lasten des Landes Hessen aus, dass die Hausaufgaben
im Bereich des Katastrophenschutzes erledigt hat.

Mit der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung, die seit dem 25.05. 2018 in Kraft ist, haben wir Feuerwehren es mit der Öffentlichkeitsarbeit schwer. „Wie sollen wir für unser Tun werben, wenn wir kaum noch Fotos auf den Homepages oder im Newsletter veröffentlichen können, ohne dass wir einen riesigen Aufwand mit Einverständniserklärungen usw. haben.“ Andere EU-Länder haben das besser geregelt.

Die Adresse dieser Kritikpunkte ist in Berlin bei der Bundespolitik zu suchen; in den genannten Punkten besteht dringend Handlungsbedarf. Es muss nachgebessert werden, um uns die ehrenamtliche Arbeit zu erleichtern. Da sich unsere Bundestagsabgeordneten entschuldigt
hatten, konnte der Vorsitzende die „Schelte nach Berlin“ leider nicht persönlich weitergeben.

 

Der im letzten Jahr beschlossene Kauf eines Brandschutzerziehungsanhängers ist inzwischen realisiert und wurde vor dem Festzelt den Besuchern präsentiert; die offizielle Indienststellung erfolgt im August. Für die Beschaffung konnten Fördergelder und Sponsoren gewonnen werden, darunter auch die LEADER-Region Lahn-Dill-Wetzlar in Person von Frau Mercedes Bindhardt.
Der Vorsitzende dankte den heimischen Firmen und Institutionen, die den Verband bei der Anschaffung des Anhängers finanziell unterstützt haben.

Im abgelaufenen Jahr hat der Verband in Hüttenberg ein Seminar zum „Rauch-Demohaus“ angeboten sowie ein Seminar „Fahren unter Sonderrechten“ in Katzenfurt.

Verbandsvorsitzender Stroh gab noch einen Rückblick auf die Veranstaltungen des letzten Jahres, darunter das Kreisspielleutetreffen in Schöffengrund-Schwalbach mit der Ehrung verdienter Feuerwehrmusikerinnen und -musiker, der Landesdelegiertentag der Hessischen Jugendfeuerwehr in Kubach (Landkreis Limburg-Weilburg), für die Kinderfeuerwehren die „Kinderspiele“ in Braunfels-Philippstein, der traditionelle Seniorennachmittag in Hüttenberg-Rechtenbach
und der Wandertag unserer Verbandsjugendfeuerwehr in Braunfels.
Der Verbandsvorstand hatte eine Vielzahl von Einladungen wahrgenommen und
Veranstaltungen, Versammlungen und Delegiertentagungen von Mitgliedswehren,
der Jugendfeuerwehren sowie befreundeter und übergeordneter Verbände besucht.
Weiterhin wurde auch das Großzeltlager am Aartalsee vom Feuerwehrverband Wetzlar unterstützt.

 

 

Kreisbrandinspektor Rupert Heege hob in seinem Bericht ebenfalls einige Punkte besonders hervor. Die Zahlenangaben können auf der Internet-Seite des Lahn-Dill-Kreises nachgelesen werden.
Die Feuerwehren im Lahn-Dill-Kreis haben ihre Arbeit konsequent wahrgenommen.
Zum Problem wird die Tagesalarmsicherheit, zumal die Zahl der Einsatzkräfte binnen Jahresfrist um 108 gesunken ist. Hoffentlich bleibt das nur eine Schwankung und wird nicht zum Trend.
Bei der Jugendfeuerwehr ist hingegen eine Zunahme um 87 neue Mitglieder zu verzeichnen.

Der Kreisbrandinspektor dankte der Gemeinde Bischoffen und den beiden Feuerwehrverbänden für die Unterstützung bei der Durchführung des gemeinsamen Zeltlagers der Jugendfeuerwehren am Aartalsee. Das nächste Zeltlager findet dort vom 10. bis 14. Juni 2020 statt.

Die Ausstattung mit Fahrzeugen und Geräten durch die Kommunen ist gut. Dagegen ist die Ausstattung durch den Bund unter dem Soll. Hier muß der Bund in Kürze tätig werden, da
einige Fahrzeuge inzwischen nicht mehr reparabel sind.

Das Land Hessen ist in Punkto Brandschutzförderung weiterhin aktiv. In Kürze ergehen Förderbescheide für Tragkraftspritzenfahrzeuge „TSF-W“ an die Kommunen. Für die
Hessische Landesfeuerwehrschule in Kassel ist eine Ausweitung der Kapazität angekündigt.
Weiterhin wird das Schulungszentrum in Marburg-Cappel durch das Land Hessen ausgebaut.
Nach der Fertigstellung steht die doppelte Zahl an Plätzen zur Verfügung.

Im Lahn-Dill-Kreis waren im letzten Jahr viele Einsätze und Ereignisse zu verzeichnen, aber nichts so Spektakuläres. Durch die Rauchwarnmelderpflicht in Hessen und den anderen Bundesländern befinden sich inzwischen Rauchwarnmelder in jedem Haushalt – was auch zu vermehrten Fehlalarmen führte. 49-mal wurde durch Dritte die Feuerwehr angefordert wegen ausgelöste Rauchwarnmelder in anderen Wohnungen; und 22 dieser Einsätze waren real (entspricht 45%) ! Das zeigt: die Rauchwarnmelderpflicht ist sinnvoll.

Das Übungsgelände in Frohnhausen wird weiter ausgebaut.
Auf Kreisebene wurde der TH-VU-Lehrgang neu eingeführt. Als weitere Neuerung wird künftig auch der Lehrgang „Absturzsicherung“ auf der Kreisebene angeboten; die Vorbereitungen dazu laufen. Weiterhin werden Verhandlungen mit dem ADAC geführt, um ein Fahrsicherheitstraining anzubieten.

Die Zentrale Leitstelle hat einen Umbau vor sich, da die analoge Technik ersetzt und auf digitale Technik umgerüstet wird. Seit Jahren ist ein Ansteigen der Hilfeersuchen zu beobachten, aber zunehmend werden auch nur „Beratungsgespräche“ geführt, die nicht zwangsläufig mit einer Alarmierung enden.
Kreisbrandinspektor Heege dankte den Feuerwehrverbänden und den politischen Gremien für
die Unterstützung, aber auch allen anderen Helfern wie dem KatS-Stab und den Ausbildern.

 

 

In seiner Funktion als Stellvertretender Landrat des Lahn-Dill-Kreises dankte Herr Heinz Schreiber der Freiwilligen Feuerwehr Niederweidbach für die Ausrichtung des Festes. Ihm gefalle hier besonders der ökologische Aspekt: Pappbecher für den Kaffee anstelle von Plastik.

Im Namen des Lahn-Dill-Kreises dankte er den Feuerwehren und Feuerwehrverbänden für ihre Arbeit. Verbandsarbeit ist wertvoll und notwendig. Feuerwehren sind – das hat sich schon oft gezeigt – zentraler Bestandteil des Rettungswesens. Der Feuerwehrverband unterstütze die Ausbildung der Feuerwehren; dafür unterstützt der Lahn-Dill-Kreis die Feuerwehrverbände.
Herr Schreiber merkte an, daß auch ein Politiker erst „Feuerwehr lernen“ muß, um Abläufe
und Bedarf zu kennen und richtig einzuordnen.

Der neue Brandschutzerziehungsanhänger ist eine gute Idee – er danke allen Unterstützern
dieses Projektes.

Er dankte nochmals allen Feuerwehren für ihre Tätigkeiten. Alle Feuerwehrleute mögen gesund und wohlbehalten von ihren Einsätzen zurückkommen.

 

 

Einige Gäste richteten Grußworte an die Versammlung.

Markus Busanni überbrachte die Grüße von Ralf Ackermann (Landesfeuerwehrverband Hessen), Norbert Fischer (Nassauischer Feuerwehrverband), von den benachbarten Kreisfeuerwehrverbänden Marburg-Biedenkopf, Gießen, Limburg-Weilburg und Dillkreis sowie
von Regierungsdirektor Jochen Decher (RP Gießen).
Er richtete seinen Dank an den Feuerwehrverband und an die Feuerwehren für ihre Arbeit.
Was „Feuerwehrarbeit“ bedeutet, haben die Unwetter und Unfälle der letzten Zeit gezeigt.
Dank für das Engagement in einem nicht einfachen Ehrenamt. Nur im deutschsprachigen Raum erfolgt die Gefahrenabwehr überwiegend durch ehrenamtliche Kräfte; europaweit ist das einzigartig. Die neue Datenschutzregelung erschwert zudem die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren. Weiterhin informierte er über aktuelle Entwicklungen auf Landesebene:
Ø  das Projekt „Mehr Feuerwehr in der Schule“
Ø  Überarbeitung der „FwDV 2“
Ø  Anheben der Förderquoten

 

MdL Stephan Grüger betonte in seinem Grußwort, daß das Thema „Feuerwehr“ kein Streitthema im Hessischen Landtag sei. Die genannten Kritikpunkte wird er mitnehmen.
Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung wurde seiner Meinung nach schlecht vermittelt.
Er dankte für die ehrenamtliche Arbeit, sonst wäre der Brandschutz gerade im ländlichem Raum nicht gesichert. Abschließend wünschte Herr Grüger der Versammlung noch einen guten Verlauf.

 

MdL Frank Steinraths gratulierte der Niederweidbacher Feuerwehr zum Jubiläum. Er sehe
das Ehrenamt als das höchste Gut; daher unterstützt das Land Hessen die Feuerwehren.
Für die Hessische Landesfeuerwehrschule wird eine Kapazitätssteigerung um 20% angestrebt.
Um die Lehrgangsdauer an der Schule zu verkürzen, wurde e-Learning eingeführt; der Lernstoff kann dann zu Hause erarbeitet werden. Auch eine Image-Kampagne wird unterstützt.
Das Interesse am Ehrenamt müsse früh geweckt werden, damit es erhalten bleibt.

 

Frau Cirsten Kunz (SPD) überbrachte der Versammlung die Grüße der SPD-Kreistagsfraktion
und beglückwünschte zum Jubiläum „85 Jahre Freiwillige Feuerwehr Niederweidbach“.
Das Ehrenamt der Feuerwehr habe sie noch nicht in Anspruch nehmen müssen,
aber für den Alltag wünsche sie sich mehr Ehrenamt.

 

Der Wetzlarer Stadtrat Thomas Heyer (CDU) überbrachte die Grüße von Oberbürgermeister Manfred Wagner und dem Magistrat der Stadt Wetzlar.
„Ohne Feuerwehren geht es nicht!“ – so sein Fazit. Leider müsse eine unerklärliche Zunahme
von Bedrohung und Behinderung von Einsatzkräften beklagt werden.

 

 

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden einige Staatliche Ehrungen sowie Verbandsehrungen vorgenommen.

Vize-Landrat Schreiber und Kreisbrandinspektor Heege zeichneten verdiente Feuerwehrmänner mit dem Hessischen Brandschutzehrenzeichen in „Silber“ (für 25 Dienstjahre) bzw. in „Gold“
(für 40 Dienstjahre) aus.

Markus Busanni und Verbandsvorsitzender Michael Stroh haben die Verbandsehrungen vorgenommen: Bürgermeister Ralph Venohr erhielt die „Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille“. Zwei weitere Ehrungen wurden noch nachträglich ausgesprochen. (siehe dazu die beigefügte Liste)

 

Für die Ausrichtung des Verbandstages im Jahr 2021 hat sich die Feuerwehr Solms beworben.

Der Verbandsvorsitzende wies noch auf einige Termine hin:
Ø  01.09. 2018           Orientierungsfahrt im Lahn-Dill-Kreis
Ø  08.09. 2018           Vorbereitungsseminar mit dem Technischen Prüfdienst
                                   und der Unfallkasse Hessen
Ø  22.09. 2018           Abnahme der „Leistungsspange“ in Aßlar
Ø  03.10. 2018           Wandertag der Jugendfeuerwehren in Hohenahr-Altenkirchen

Abschließend dankte der Vorsitzende der Gemeinde Bischoffen und ihrer Feuerwehr für die Ausrichtung des Feuerwehrfestes und des Kreisverbandstages.

 

 

Nach einer Pause startete am frühen Nachmittag der Festumzug durch Niederweidbach
– Start war beim Feuerwehrhaus in der Hauptstraße, Ziel war das Festzelt beim Sportplatz.
Dort traten die beteiligten Musikzüge zum gemeinsamen Bühnenspiel auf.

 

Text und Bilder:  M. Trägner

„Kinderspiele“ des Feuerwehrverbandes Wetzlar in Hohenahr-Erda

Zum neunten Mal hatte der Feuerwehrverband Wetzlar diesen spielerischen Wettbewerb für die Kinderfeuerwehren aus dem Verbandsgebiet veranstaltet, der in diesem Jahr von der Freiwilligen Feuerwehr Erda ausgerichtet wurde. Spielstätte war die Dünsbergschule, die Grundschule in Hohenahr-Erda.

Auf dem Schulhof, auf dem kleinen Sportfeld, neben bzw. hinter den Schulgebäuden sowie in drei Klassenräumen waren zusammen 12 Spielstationen eingerichtet. An der Eröffnung der „Kinderspiele“ nahmen teil: Bürgermeister Armin Frink (parteilos), Edgar Rücker (SPD), Erster Beigeordneter, Gemeindebrandinspektor Lars Spitznagel. Vom Feuerwehrverband Wetzlar e.V. waren Verbandsvorsitzender Michael Stroh, Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst sowie einige Vorstandsmitglieder  nach Erda gekommen. Auch einige interessierte Eltern waren als Zuschauer dabei.

Die Kindergruppe, die die meisten Punkte erzielte und den ersten Platz erreichte, war die Gruppe „Erda 2“.

Durch ihre erreichten Punktzahlen kamen die Gruppen  „Erda 1“ und „Kölschhausen 2“ auf die Ränge Zwei und Drei.

Für die Kinderfeuerwehr Erda war dieser Tag der „Kinderspiele“ nur ein Teil des Festwochenendes. Denn am Folgetag wurde im Rahmen eines Sommerfestes  auch das 15-jährige Bestehen der Minifeuerwehr Erda gefeiert.

Bericht als PDF

Zur Delegiertenversammlung der Jugendfeuerwehren im Feuerwehrverband Wetzlar e.V. konnte Verbandsjugendfeuerwehrwart Reiner Jüngst 101 Delegierte sowie weitere Gäste begrüßen. Die 13 Punkte umfassende Tagesordnung war in etwa eineinhalb Stunden  zügig abgearbeitet – darunter waren Berichte, Wahlen für einige Funktionen in der Verbandsjugendleitung und Grußworte.

In den Grußworten wurden mehrfach die Bedeutung der Jugendfeuerwehr und der Wert  der Jugendarbeit hervorgehoben, aber auch auf die in Teilen der Bevölkerung mangelnde Anerkennung hingewiesen. (PDF Bericht)

 

 

Wetzlar, 02.12. 2017

Auch in diesem Jahr haben sich unser Bundestagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer (CDU) und die CDU Lahn-Dill wieder in den Dienst der guten Sache gestellt und Christstollen verkauft. Die Christstollen – zusammen eine Länge von 20 Metern – hatte die Bäckerei Moos geliefert. Der Verkauf startete um 10:00 Uhr; nach knapp zwei Stunden waren alle Christstollen verkauft. Der Erlös kommt in diesem Jahr den Jugendfeuerwehren im Lahn-Dill-Kreis zu Gute.

 

 Es war die zwanzigste Christstollen-Verkaufsaktion, die Herr Irmer initiiert hatte. Beim Verkaufen und Verpacken standen ihm am Samstagvormittag Frau Ulla Landau und Hr. Heiko Budde aus dem CDU-Kreisvorstand sowie die Kreistagsabgeordnete Frau Kerstin Hardt zur Seite. Herr Irmer selbst hat auf dem Eisenmarkt in der Wetzlarer Altstadt engagiert die Passanten auf die Bedeutung der Freiwilligen Feuerwehren und der Jugendfeuerwehren hingewiesen. Jeder möchte, daß im Notfall die Feuerwehr kommt. Aus den Jugendfeuerwehren kommt der Nachwuchs unserer Feuerwehren.

 

Weitere Auskünfte über die Jugendfeuerwehr gaben Frank Heidrich und Reiner Jüngst, die Jugendfeuerwehrwarte der Feuerwehrverbände Dillkreis und Wetzlar. Unterstützt wurden beide von den Stellvertretenden Verbandsjugendfeuerwehrwarten Christian Failing und Carsten Loh sowie von Marcel Lühring (Verbandsjugendfeuerwehr des Feuerwehrverbandes Wetzlar). Dazu war auch ein Info-Stand aufgebaut, wo Informationsmaterial über die Jugendfeuerwehr vorgehalten und dem interessierten Publikum mitgegeben wurde.

Berlin – Der Präsident der Deutschen Verkehrswacht (DVW) Prof. Kurt Bodewig,
Bundesminister a. D., und der Präsident des Deutschen Feuerwehrverbandes
(DFV) Dipl.-Ing. Hartmut Ziebs sprachen heute in Berlin über Grundfragen der
Verkehrssicherheit.
Ein Kernthema war das Verhalten von Verkehrsteilnehmern nach einem Unfall.
Trotz vereinfachter Regelungen wird die Rettungsgasse zu oft falsch oder gar nicht
gebildet. Dadurch ist es für die Rettungskräfte der Feuerwehr schwierig, zur
Unfallstelle durchzukommen. Ziebs: „Bei einem schweren Unfall können Sekunden
über das Schicksal eines Menschen entscheiden. Wer Rettungskräfte bewusst
behindert, nimmt in Kauf, dass sie zu spät eintreffen und keine Hilfe mehr leisten
können. Aber: Strafen alleine helfen nicht: Die Menschen müssen noch besser
aufgeklärt werden, damit sie im Ernstfall schnell und richtig handeln und eine
Rettungsgasse bilden. Ich rege an, dass der Hinweis auf Rettungsgassen auch in
Navigationsgeräten gegeben wird. Wir haben im Bundesverkehrsministerium
gefordert, dass eine entsprechende Meldung bei Stau eingeblendet werden soll.“
Bodewig ergänzt: „Bei einem Unfall eine Rettungsgasse zu bilden, muss eine
Selbstverständlichkeit sein. Menschenleben sind nicht verhandelbar. Daher
begrüßen wir die deutlich angehobenen Strafen für Verkehrssünder, die sie nicht
bilden oder am Unfallort sensationslüstern gaffen.“
Am 22. September 2017 hat der Bundesrat einer Verordnung der Bundesregierung
zugestimmt. Diese sieht Geldbußen von mindestens 200 Euro, in schweren Fällen
bis 320 Euro zuzüglich einem Monat Fahrverbot vor, wenn Autofahrer bei
stockendem Verkehr auf Autobahnen keine Rettungsgasse für Polizei und
Rettungskräfte bilden. Bisher waren lediglich 20 Euro fällig

Während das Gaffen lange als Ordnungswidrigkeit galt und mit einem Bußgeld
geahndet wurde, ist es seit Frühsommer 2017 eine Straftat. Wer nun durch Gaffen
an einer Unfallstelle oder Blockieren der Rettungsgasse auf der Autobahn die
Versorgung von Verunglückten erschwert, kann mit bis zu einem Jahr Haft bestraft
werden.
Pressekontakt: Carsten-Michael Pix, Telefon (030) 28 88 48 8-23, E-Mail
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!, Twitter @FeuerwehrDFV, www.facebook.com/112willkommen
Alle DFV-Presseinformationen finden Sie unter www.feuerwehrverband.de/presse.

Selbstverständlich unterstützen wir als Feuerwehr auch die Spendenaktion für die Schwester unseres Kameraden Fabian. Wir werden im Gerätehaus der Feuerwehr Allendorf (Lumda) eine Station mit Essen & Getränken vorbereiten, wo man sich im Anschluss oder bei erhöhter Wartezeit stärken kann.

Zusätzlicher Termin: 06.08.2017 zwischen 11.00 Uhr und 16.00 Uhr im Bürgerhaus Allendorf (Lumda) die Möglichkeit.

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