Frankfurt am Main, 25.11. 2016

In der Zentrale der Sparda-Bank Hessen eG in Frankfurt wurde der Hessische Feuerwehrpreis für das Jahr 2016 vergeben – zwei der drei Preisträger kommen aus unserem Nachbarverband, dem Kreisfeuerwehrverband Limburg-Weilburg.

Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle an die Freiwillige Feuerwehr Hünfelden
und die Freiwillige Feuerwehr Wolfenhausen.

Dieser Preis, den die Sparda-Bank Hessen eG erstmals im Jahr 2009 ausgelobt hatte, wurde bereits zum achten Male vergeben, in Kooperation mit dem Landesfeuerwehrverband Hessen.

Neben Abordnungen von Feuerwehren und Feuerwehrverbänden aus Hessen nahmen auch
der Hessische Minister des Inneren und für Sport, Herr Peter Beuth, sowie der Präsident des LFV Hessen, Herr Ralf Ackermann, an der Feierstunde teil.

Für die Sparda-Bank begrüßte Prof. Jürgen Weber, Vorsitzender des Vorstandes, die Preisträger und Gäste. Staatsminister Peter Beuth richtete Grußworte an die Teilnehmer und dankte der Sparda-Bank und Herrn Prof. Weber für das Engagement. Als sichtbares Zeichen überreichte er die Plakette „Partner der Feuerwehr“.

Der Wettbewerb stand in diesem Jahr unter dem Motto „Die Feuerwehr der Zukunft – Traditionen weiterentwickeln.“ Aus den Bewerbungen wählte die Jury die Freiwillige Feuerwehr Hünfelden auf den ersten Platz für ihr Umfrageprojekt „Durch Mitgliedererhaltung Mitglieder gewinnen“. Ziel dieser Aktion war und ist es, nicht nur neue Mitglieder zu gewinnen, sondern auch die bestehenden Mitglieder weiterhin aktiv in der Feuerwehr zu halten. In einem kurzen Film wurde die Freiwillige Feuerwehr Hünfelden und ihre Aktion dargestellt.

Mit dem zweiten Platz und 1.500 Euro Preisgeld wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt Bensheim ausgezeichnet. Bewertet wurde ein eigens erstellter Imagefilm und dessen Veröffentlichung in örtlichen Lichtspielhäusern, um so über das ehrenamtliche Engagement der Feuerwehr zu informieren.

Auch beim dritten Platz ging es um ein „Konzept zur Werbung aktiver Mitglieder“.
Dieser wurde der Freiwilligen Feuerwehr Wolfenhausen zuerkannt, was zusätzlich
mit einem Betrag von 1.000 Euro honoriert wurde.

Als „Helfer des Jahres“ wurden der neunjährige Markus Rud aus Korbach und Michael Seebold, Einsatzsachbearbeiter der Rettungsleitstelle Waldeck-Frankenberg, ausgezeichnet.

Markus Rud hat seinen zweijährigen Bruder aus dem heimischen Schwimmbecken gerettet und die Rettungsleitstelle verständigt. Dort hatte gerade Michael Seebold seinen Dienst und gab dem Jungen Anweisungen zur Reanimation, die dieser auch erfolgreich ausführte.

Durch das Zusammenwirken konnte der kleine Junge wiederbelebt und gerettet werden.

Das Ereignis in Korbach war in einem
kurzen Filmbeitrag dargestellt worden.

In dem Film wurden auch die beiden
„Helfer des Jahres“ vorgestellt, die über
das Geschehen berichteten.

Nach dem offiziellen Teil der Feierstunde bestand ausreichend Gelegenheit für Gespräche
und Meinungsaustausch – so wie hier Frank Ullrich Mathes, Vorstandsmitglied im Kreisfeuerwehrverband Gießen e.V. (links)  und Michael Stroh, Verbandsvorsitzender des Feuerwehrverbandes Wetzlar

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