sls-4.jpg

Bischoffen-Niederweidbach. Sonntag, 15. Juli 2018

Nach mehreren Jahren Unterbrechung fand die diesjährige Verbandsversammlung des Feuerwehrverbandes Wetzlar wieder an einem Sonntagmorgen statt – und anschließend
ein Festumzug.

Anlaß war das viertägige Feuerwehrfest zum 85-jährigen Bestehen der Freiwilligen Feuerwehr Niederweidbach. In diesem Rahmen haben die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Niederweidbach den erstmals Kreisverbandstag und die Verbandsversammlung für
den Feuerwehrverband Wetzlar ausgerichtet. Tagungsort der Versammlung war das Festzelt
am Sportplatz in Niederweidbach. Zur musikalischen Einstimmung brachte der Spielmannszug
der Freiwilligen Feuerwehr Wetzlar einige Märsche und flotte Weisen zu Gehör.

 

Verbandsvorsitzender Michael Stroh eröffnete die 72-ste Verbandsversammlung des Feuerwehrverbandes Wetzlar und konnte neben den Delegierten der Feuerwehren
aus dem Verbandsgebiet auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen.
Ø  Aus der Politik waren das die Landtagsabgeordneten Stephan Grüger (SPD)
      und Frank Steinraths (CDU).
Ø  Der Lahn-Dill-Kreis wurde durch Herrn Heinz Schreiber vertreten,
      Erster Kreisbeigeordneter und Stellvertreter des Landrates.
Ø  Die Gemeinden Ehringshausen, Hohenahr, Hüttenberg und Leun waren durch ihre
     Bürgermeister (Jürgen Mock, Armin Frink, Christof Heller, Björn Hartmann) vertreten.
Ø  Für die Stadt Solms war der Erste Stadtrat, Herr Jörg Leidecker (FWG),
     für die Stadt Wetzlar Herr Stadtrat Thomas Heyer (CDU) nach Niederweidbach gekommen.
Ø  Frau Cirsten Kunz nahm für die SPD-Kreistagsfraktion an der Versammlung teil,
     Herr Jörg Ludwig für die FWG – Kreisverband Lahn-Dill.

Vertreter von Feuerwehr, Feuerwehrverbänden und anderen Organisationen waren:
Ø  Rupert Heege, Kreisbrandinspektor des Lahn-Dill-Kreises
Ø  Markus Busanni, Stellvertretender Vorsitzender des Nassauischen Feuerwehrverbandes
Ø  Werner Opitz, Ehrenvorsitzender des Feuerwehrverbandes Wetzlar
Ø  Karl-Ludwig Reinhardt, Kreisfeuerwehrverband Gießen
Ø  Lars Schäfer, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes Marburg-Biedenkopf
Ø  Markus Feith, Feuerwehrverband Dillkreis
Ø  Michael Kintscher, Zweiter Stellvertretender Vorsitzender und
      Brigitte Kintscher, Kreisjugendfeuerwehrwartin
      des Kreisfeuerwehrverbandes Limburg-Weilburg
Ø  Jochen Decher, RP Gießen
Ø  Horst Kasperski, Zweiter Vorsitzender der Verkehrswacht Wetzlar e.V.
Ø  Georg Felten, Kreisverbindungskommando Lahn-Dill

Wegen der Urlaubszeit hatten sich einige der eingeladenen Gäste entschuldigt, darunter
die Bundestagsabgeordneten Dagmar Schmidt (SPD) und Hans-Jürgen Irmer (CDU) sowie
Landrat Wolfgang Schuster und Frau Elisabeth Müller, Kreistagsvorsitzende des Lahn-Dill-Kreises.

 

Zu Beginn der Versammlung gratulierte Vorsitzender Michael Stroh der Freiwilligen Feuerwehr Niederweidbach zum Jubiläum und überreichte einen Scheck an Gemeindebrandinspektor
Patrick Will.

 

Unter dem „Tagesordnungspunkt 2 – Totenehrung“ erinnerte der Vorsitzende an den früheren Kreisbrandinspektor Siegfried Hermann und an Michael Wagner, Amtsvorgänger des jetzigen Stadtbrandinspektors von Aßlar.

 

Bürgermeister Ralph Venohr begrüßte die Versammlungsteilnehmer in der Gemeinde Bischoffen.
In seinem Grußwort würdigte er die Arbeit der Feuerwehr und wies auf zwei Einsätze hin, die die Feuerwehr der Gemeinde erst vor wenigen Tagen zu bewältigen hatte. Er sei dankbar für eine solche engagierte Feuerwehr; diese ist unverzichtbar für das Brandschutz- und Rettungswesen.
Die Bürger können auf freiwillige und selbstlose Hilfe vertrauen. Unter der Tel.-Nr. „112“ wird tatsächlich geholfen. Angriffe auf Hilfskräfte sind eigentlich nicht erklärbar. Der Feuerwehr gebühre Dank und Anerkennung. Niederweidbach sei ein echtes „Feuerwehrdorf“.
Abschließend gratulierte er nochmals zum 85-jährigen Jubiläum und wünschte ein „tolles Fest“.

Auch Gemeindebrandinspektor Patrick Will begrüßte die Gäste im Festzelt, dankte für die Teilnahme und wünschte einige schöne Stunden in Niederweidbach.

 

Verbandsvorsitzender Michael Stroh informierte in seinem Jahresbericht über das
„Geschäftsjahr 2017“ und die Aktivitäten des Feuerwehrverbandes Wetzlar.
Er danke von dieser Stelle aus allen Frauen und Männern der Einsatzabteilungen, ohne deren ehrenamtliches Engagement eine flächendeckende Sicherheit für unsere Bürger nicht möglich wäre. Weiterhin bedankte er sich bei allen Jugendfeuerwehrwarten, Kinderfeuerwehrwarten
und Betreuern für die Betreuung und Ausbildung unseres Feuerwehr-Nachwuchses. Hier wird
eine vorbildliche Arbeit für Jugendliche und Kinder in den Feuerwehren geleistet.

Folgende statistische Angaben hatte der Verbandsvorsitzende vermeldet:
Ø  Im Verbandsgebiet bestehen im Berichtszeitraum 67 Freiwillige Feuerwehren
      mit 1.507 männlichen und 187 weiblichen Einsatzkräften.
Ø  Das ist ein Zuwachs gegenüber dem letzten Jahr von einer Einsatzkraft.
Ø  Der Zuwachs der Einsatzabteilungen unserer Mitgliedswehren resultiert aus
      37 Übernahmen aus der Jugendfeuerwehr und durch 80 sogenannte Seiteneinsteiger.
Ø  In den 59 Jugendfeuerwehren sind 626 Jugendliche aktiv.
Ø  Unsere Feuerwehren verfügen über 12 Hauptamtliche Kräfte.
Ø  In insgesamt 25 Kindergruppen werden 349 Kinder spielerisch auf die Feuerwehr vorbereitet.

Ø  Zum Feuerwehrverband Wetzlar gehören eine Werk- und vier Betriebsfeuerwehren
      mit insgesamt 72 Einsatzkräften.
Ø  In den Ehren- und Altersabteilungen unserer Mitgliedsfeuerwehren sind 440 Kameraden
      und 15 Kameradinnen vertreten.
Ø  Im Berichtsjahr verfügt der Feuerwehrverband Wetzlar über sieben Musiktreibende Züge
      mit zusammen 219 Mitgliedern (111 Männer und 108 Frauen).
Ø  Der Feuerwehrverband Wetzlar e.V. kann zum 31.12. 2017 einen Mitgliederstand von
      3.427 Mitgliedern aufweisen.

Die Mitgliederzahlen können wir als Stabil betrachten, dürfen aber bei der Mitgliedergewinnung nicht nachlassen und werden weiterhin für das „Ehrenamt Feuerwehr“ Werbung machen.

Noch immer ist Gewalt gegen Einsatzkräfte ein Thema. Es wurde zwar ein entsprechendes Gesetz verabschiedet, doch was nutzt das, wenn diese Straftäter nicht die volle Härte des Gesetzes
zu spüren bekommen und so für andere als abschreckende Wirkung dargestellt wird.

Ein weiteres Thema ist die Ersatzbeschaffung der Katastrophenschutz-Fahrzeuge des Bundes.
Viele dieser Fahrzeuge, die 25 Jahre und älter sind, sind nur noch dank der guten Pflege der Einsatzkräfte einsatztauglich. Wann wird der Bund diese Fahrzeuge in Hessen ersetzen ? Anscheinend ruht sich der Bund hier zu Lasten des Landes Hessen aus, dass die Hausaufgaben
im Bereich des Katastrophenschutzes erledigt hat.

Mit der neuen EU-Datenschutzgrundverordnung, die seit dem 25.05. 2018 in Kraft ist, haben wir Feuerwehren es mit der Öffentlichkeitsarbeit schwer. „Wie sollen wir für unser Tun werben, wenn wir kaum noch Fotos auf den Homepages oder im Newsletter veröffentlichen können, ohne dass wir einen riesigen Aufwand mit Einverständniserklärungen usw. haben.“ Andere EU-Länder haben das besser geregelt.

Die Adresse dieser Kritikpunkte ist in Berlin bei der Bundespolitik zu suchen; in den genannten Punkten besteht dringend Handlungsbedarf. Es muss nachgebessert werden, um uns die ehrenamtliche Arbeit zu erleichtern. Da sich unsere Bundestagsabgeordneten entschuldigt
hatten, konnte der Vorsitzende die „Schelte nach Berlin“ leider nicht persönlich weitergeben.

 

Der im letzten Jahr beschlossene Kauf eines Brandschutzerziehungsanhängers ist inzwischen realisiert und wurde vor dem Festzelt den Besuchern präsentiert; die offizielle Indienststellung erfolgt im August. Für die Beschaffung konnten Fördergelder und Sponsoren gewonnen werden, darunter auch die LEADER-Region Lahn-Dill-Wetzlar in Person von Frau Mercedes Bindhardt.
Der Vorsitzende dankte den heimischen Firmen und Institutionen, die den Verband bei der Anschaffung des Anhängers finanziell unterstützt haben.

Im abgelaufenen Jahr hat der Verband in Hüttenberg ein Seminar zum „Rauch-Demohaus“ angeboten sowie ein Seminar „Fahren unter Sonderrechten“ in Katzenfurt.

Verbandsvorsitzender Stroh gab noch einen Rückblick auf die Veranstaltungen des letzten Jahres, darunter das Kreisspielleutetreffen in Schöffengrund-Schwalbach mit der Ehrung verdienter Feuerwehrmusikerinnen und -musiker, der Landesdelegiertentag der Hessischen Jugendfeuerwehr in Kubach (Landkreis Limburg-Weilburg), für die Kinderfeuerwehren die „Kinderspiele“ in Braunfels-Philippstein, der traditionelle Seniorennachmittag in Hüttenberg-Rechtenbach
und der Wandertag unserer Verbandsjugendfeuerwehr in Braunfels.
Der Verbandsvorstand hatte eine Vielzahl von Einladungen wahrgenommen und
Veranstaltungen, Versammlungen und Delegiertentagungen von Mitgliedswehren,
der Jugendfeuerwehren sowie befreundeter und übergeordneter Verbände besucht.
Weiterhin wurde auch das Großzeltlager am Aartalsee vom Feuerwehrverband Wetzlar unterstützt.

 

 

Kreisbrandinspektor Rupert Heege hob in seinem Bericht ebenfalls einige Punkte besonders hervor. Die Zahlenangaben können auf der Internet-Seite des Lahn-Dill-Kreises nachgelesen werden.
Die Feuerwehren im Lahn-Dill-Kreis haben ihre Arbeit konsequent wahrgenommen.
Zum Problem wird die Tagesalarmsicherheit, zumal die Zahl der Einsatzkräfte binnen Jahresfrist um 108 gesunken ist. Hoffentlich bleibt das nur eine Schwankung und wird nicht zum Trend.
Bei der Jugendfeuerwehr ist hingegen eine Zunahme um 87 neue Mitglieder zu verzeichnen.

Der Kreisbrandinspektor dankte der Gemeinde Bischoffen und den beiden Feuerwehrverbänden für die Unterstützung bei der Durchführung des gemeinsamen Zeltlagers der Jugendfeuerwehren am Aartalsee. Das nächste Zeltlager findet dort vom 10. bis 14. Juni 2020 statt.

Die Ausstattung mit Fahrzeugen und Geräten durch die Kommunen ist gut. Dagegen ist die Ausstattung durch den Bund unter dem Soll. Hier muß der Bund in Kürze tätig werden, da
einige Fahrzeuge inzwischen nicht mehr reparabel sind.

Das Land Hessen ist in Punkto Brandschutzförderung weiterhin aktiv. In Kürze ergehen Förderbescheide für Tragkraftspritzenfahrzeuge „TSF-W“ an die Kommunen. Für die
Hessische Landesfeuerwehrschule in Kassel ist eine Ausweitung der Kapazität angekündigt.
Weiterhin wird das Schulungszentrum in Marburg-Cappel durch das Land Hessen ausgebaut.
Nach der Fertigstellung steht die doppelte Zahl an Plätzen zur Verfügung.

Im Lahn-Dill-Kreis waren im letzten Jahr viele Einsätze und Ereignisse zu verzeichnen, aber nichts so Spektakuläres. Durch die Rauchwarnmelderpflicht in Hessen und den anderen Bundesländern befinden sich inzwischen Rauchwarnmelder in jedem Haushalt – was auch zu vermehrten Fehlalarmen führte. 49-mal wurde durch Dritte die Feuerwehr angefordert wegen ausgelöste Rauchwarnmelder in anderen Wohnungen; und 22 dieser Einsätze waren real (entspricht 45%) ! Das zeigt: die Rauchwarnmelderpflicht ist sinnvoll.

Das Übungsgelände in Frohnhausen wird weiter ausgebaut.
Auf Kreisebene wurde der TH-VU-Lehrgang neu eingeführt. Als weitere Neuerung wird künftig auch der Lehrgang „Absturzsicherung“ auf der Kreisebene angeboten; die Vorbereitungen dazu laufen. Weiterhin werden Verhandlungen mit dem ADAC geführt, um ein Fahrsicherheitstraining anzubieten.

Die Zentrale Leitstelle hat einen Umbau vor sich, da die analoge Technik ersetzt und auf digitale Technik umgerüstet wird. Seit Jahren ist ein Ansteigen der Hilfeersuchen zu beobachten, aber zunehmend werden auch nur „Beratungsgespräche“ geführt, die nicht zwangsläufig mit einer Alarmierung enden.
Kreisbrandinspektor Heege dankte den Feuerwehrverbänden und den politischen Gremien für
die Unterstützung, aber auch allen anderen Helfern wie dem KatS-Stab und den Ausbildern.

 

 

In seiner Funktion als Stellvertretender Landrat des Lahn-Dill-Kreises dankte Herr Heinz Schreiber der Freiwilligen Feuerwehr Niederweidbach für die Ausrichtung des Festes. Ihm gefalle hier besonders der ökologische Aspekt: Pappbecher für den Kaffee anstelle von Plastik.

Im Namen des Lahn-Dill-Kreises dankte er den Feuerwehren und Feuerwehrverbänden für ihre Arbeit. Verbandsarbeit ist wertvoll und notwendig. Feuerwehren sind – das hat sich schon oft gezeigt – zentraler Bestandteil des Rettungswesens. Der Feuerwehrverband unterstütze die Ausbildung der Feuerwehren; dafür unterstützt der Lahn-Dill-Kreis die Feuerwehrverbände.
Herr Schreiber merkte an, daß auch ein Politiker erst „Feuerwehr lernen“ muß, um Abläufe
und Bedarf zu kennen und richtig einzuordnen.

Der neue Brandschutzerziehungsanhänger ist eine gute Idee – er danke allen Unterstützern
dieses Projektes.

Er dankte nochmals allen Feuerwehren für ihre Tätigkeiten. Alle Feuerwehrleute mögen gesund und wohlbehalten von ihren Einsätzen zurückkommen.

 

 

Einige Gäste richteten Grußworte an die Versammlung.

Markus Busanni überbrachte die Grüße von Ralf Ackermann (Landesfeuerwehrverband Hessen), Norbert Fischer (Nassauischer Feuerwehrverband), von den benachbarten Kreisfeuerwehrverbänden Marburg-Biedenkopf, Gießen, Limburg-Weilburg und Dillkreis sowie
von Regierungsdirektor Jochen Decher (RP Gießen).
Er richtete seinen Dank an den Feuerwehrverband und an die Feuerwehren für ihre Arbeit.
Was „Feuerwehrarbeit“ bedeutet, haben die Unwetter und Unfälle der letzten Zeit gezeigt.
Dank für das Engagement in einem nicht einfachen Ehrenamt. Nur im deutschsprachigen Raum erfolgt die Gefahrenabwehr überwiegend durch ehrenamtliche Kräfte; europaweit ist das einzigartig. Die neue Datenschutzregelung erschwert zudem die Öffentlichkeitsarbeit der Feuerwehren. Weiterhin informierte er über aktuelle Entwicklungen auf Landesebene:
Ø  das Projekt „Mehr Feuerwehr in der Schule“
Ø  Überarbeitung der „FwDV 2“
Ø  Anheben der Förderquoten

 

MdL Stephan Grüger betonte in seinem Grußwort, daß das Thema „Feuerwehr“ kein Streitthema im Hessischen Landtag sei. Die genannten Kritikpunkte wird er mitnehmen.
Die neue EU-Datenschutz-Grundverordnung wurde seiner Meinung nach schlecht vermittelt.
Er dankte für die ehrenamtliche Arbeit, sonst wäre der Brandschutz gerade im ländlichem Raum nicht gesichert. Abschließend wünschte Herr Grüger der Versammlung noch einen guten Verlauf.

 

MdL Frank Steinraths gratulierte der Niederweidbacher Feuerwehr zum Jubiläum. Er sehe
das Ehrenamt als das höchste Gut; daher unterstützt das Land Hessen die Feuerwehren.
Für die Hessische Landesfeuerwehrschule wird eine Kapazitätssteigerung um 20% angestrebt.
Um die Lehrgangsdauer an der Schule zu verkürzen, wurde e-Learning eingeführt; der Lernstoff kann dann zu Hause erarbeitet werden. Auch eine Image-Kampagne wird unterstützt.
Das Interesse am Ehrenamt müsse früh geweckt werden, damit es erhalten bleibt.

 

Frau Cirsten Kunz (SPD) überbrachte der Versammlung die Grüße der SPD-Kreistagsfraktion
und beglückwünschte zum Jubiläum „85 Jahre Freiwillige Feuerwehr Niederweidbach“.
Das Ehrenamt der Feuerwehr habe sie noch nicht in Anspruch nehmen müssen,
aber für den Alltag wünsche sie sich mehr Ehrenamt.

 

Der Wetzlarer Stadtrat Thomas Heyer (CDU) überbrachte die Grüße von Oberbürgermeister Manfred Wagner und dem Magistrat der Stadt Wetzlar.
„Ohne Feuerwehren geht es nicht!“ – so sein Fazit. Leider müsse eine unerklärliche Zunahme
von Bedrohung und Behinderung von Einsatzkräften beklagt werden.

 

 

Im weiteren Verlauf der Versammlung wurden einige Staatliche Ehrungen sowie Verbandsehrungen vorgenommen.

Vize-Landrat Schreiber und Kreisbrandinspektor Heege zeichneten verdiente Feuerwehrmänner mit dem Hessischen Brandschutzehrenzeichen in „Silber“ (für 25 Dienstjahre) bzw. in „Gold“
(für 40 Dienstjahre) aus.

Markus Busanni und Verbandsvorsitzender Michael Stroh haben die Verbandsehrungen vorgenommen: Bürgermeister Ralph Venohr erhielt die „Deutsche Feuerwehr-Ehrenmedaille“. Zwei weitere Ehrungen wurden noch nachträglich ausgesprochen. (siehe dazu die beigefügte Liste)

 

Für die Ausrichtung des Verbandstages im Jahr 2021 hat sich die Feuerwehr Solms beworben.

Der Verbandsvorsitzende wies noch auf einige Termine hin:
Ø  01.09. 2018           Orientierungsfahrt im Lahn-Dill-Kreis
Ø  08.09. 2018           Vorbereitungsseminar mit dem Technischen Prüfdienst
                                   und der Unfallkasse Hessen
Ø  22.09. 2018           Abnahme der „Leistungsspange“ in Aßlar
Ø  03.10. 2018           Wandertag der Jugendfeuerwehren in Hohenahr-Altenkirchen

Abschließend dankte der Vorsitzende der Gemeinde Bischoffen und ihrer Feuerwehr für die Ausrichtung des Feuerwehrfestes und des Kreisverbandstages.

 

 

Nach einer Pause startete am frühen Nachmittag der Festumzug durch Niederweidbach
– Start war beim Feuerwehrhaus in der Hauptstraße, Ziel war das Festzelt beim Sportplatz.
Dort traten die beteiligten Musikzüge zum gemeinsamen Bühnenspiel auf.

 

Text und Bilder:  M. Trägner

Durchsuchen

Infobriefe des Verbandes

JSN Epic template designed by JoomlaShine.com