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Herborn, 01. Oktober 2018

 

Nach Einladung durch den CDU-Kreisverband Lahn-Dill war der Hessische Minister des Inneren und für Sport, Herr Peter Beuth, nach Herborn gekommen, um „vor Ort“ mit den Feuerwehren ins Gespräch zu kommen. Treffpunkt war am Montag, den 01.10. 2018
um 19:00 Uhr im Hotel „Gutshof“.

Jörg Michael Müller, Stellvertretender Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, begrüßte die Teilnehmer der Gesprächsrunde. Neben ihm (sitzend von links) Bundestagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer, Innenminister Peter Beuth und Landtagsabgeordneter Frank Steinraths.

 

Stellvertretend für den Landtagsabgeordneten Clemens Reif begrüßte der Erste Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jörg-Michael Müller den Hessischen Innenminister, den Bundestagsabgeordneten Hans-Jürgen Irmer, den Landtagsabgeordneten Frank Steinraths, die Abordnungen von Feuerwehren aus dem Lahn-Dill-Kreis sowie die Vertreter der CDU-Kreistagsfraktion mit der Kreistagsvorsitzenden, Frau Elisabeth Müller, und Kreisgeschäftsführerin Ursula Landauan deren Spitze.

 

Kreistagsvorsitzende Elisabeth Müller und Kreisgeschäftsführerin Ursula Landau

 

Teilnehmer von Feuerwehren aus dem Lahn-Dill-Kreis. Die Feuerwehrverbände Dillkreis und Wetzlar waren jeweils durch mehrere Vorstandsmitglieder vertreten.

 

Staatsminister Peter Beuth zeigte sich erfreut, wieder hier in Herborn zu sein und gab zunächst einen Bericht über die Tätigkeiten des Landes Hessen in Sachen „Feuerwehr“.
Sein wichtigster Feuerwehr-Termin in der letzten Zeit war vor wenigen Tagen in Marburg-Cappel – der Erste Spatenstich zum Neubau des Ausbildungszentrums. Der Baubeginn hatte sich zwar verzögert, aber das gesamte Projekt ist eine Investition in die Zukunft.
„Die Kommunen seien die eigentlichen Aufgabenträger für den Brandschutz“ – so der Minister. Das Land Hessen unterstützt die Kommunen hierbei in vielfältiger Weise und stellt dafür Mittel zur Verfügung – unabhängig von der Feuerschutzsteuer. Im Haushalt des laufenden Jahres ist dafür eine Gesamtsumme von 35 Millionen Euro bereitgestellt; 2019 werden es 40 Millionen Euro sein.

 

Nach Meinung von Staatsminister Beuth müssen die kommunalen Verwaltungen professioneller werden, um das Ehrenamt von Bürokratie zu befreien; z.B. bei Ausschreibungen. Müssen beispielsweise Gerätewarte hauptamtlich werden oder gibt es andere Möglichkeiten für eine Entlastung von Verwaltungsarbeit ?
Ein hauptamtlicher Stadtbrandinspektor ist möglich, wenn die Mitglieder der Feuerwehr zustimmen. Eine hauptamtliche Bestellung bedeutet aber auch eine Abkehr von der Autonomie der betreffenden Feuerwehr. Der Minister selbst ist in diesem Punkt zurückhaltend, obwohl die Funktion eines Stadtbrandinspektors im Ehrenamt eigentlich nicht mehr machbar ist.
Zum Abschluß dankte Herr Steinraths für die Teilnahme an der Gesprächsrunde und wies auf eine Veranstaltung mit Ministerpräsident Volker Bouffier am Folgetag hin.
Die Feuerwehrverbände Dillkreis und Wetzlar bedanken sich für das Engagement unserer Landes- und Kommunalpolitiker zugunsten der Feuerwehren.

 

Während der Diskussionsrunde

 

Nach dem Ende des offiziellen Teils war noch ausreichend Gelegenheit für Gespräche und Meinungsaustausch.

 

Gruppenbild mit Staatsminister Peter Beuth

 

 

Text und Bilder: Michael Trägner (Feuerwehrverband Wetzlar e.V.)

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