Name: BOB

Geboren: in den 90`er Jahren

Geburtsort: Belgien

Verbreitungsgebiet: Holland, Deutschland (Nordhessen)
Vergleichbare Aktionen mit anderen Namen existieren in Großbritannien, Frankreich, Polen und Luxemburg u.a. Schweden und Griechenland arbeiten mit den Slogans
von BOB

Der am 18. Juni 1976 in Aalst in Belgien geborene De Neve schloss 1998 die Universität Leuven mit dem Master in Kommunikation ab. In Brüssel machte er seinen Bachelor in Marketing.
Von 1999 bis 2000 war er Kundenkoordinator bei monster.be und bis 2003 Leiter für
Kommunikation bei D&B Belgium.

Seit 2003 ist er verantwortlich für Aktionen des belgischen Verkehrssicherheitsinstitutes
IBSR (Institut Belge Pour la Sécurité Routière).
In dieser Eigenschaft managt er u.a. das mittlerweile europaweite Projekt BOB.

Im Jahr 2007 kam der BOB auf Initiative der Hessisch/Niedersächsischen Allgemeinen (HNA) nach Deutschland.
Die HNA veröffentlichte am 29. Januar 2007 ein Interview mit Pieter de Neve.
Er schilderte darin, dass BOB einer harten Anti- Alkohol- Kampagne des belgischen Instituts für Verkehrssicherheit folgte. Diese Kampagnebegleitete im Jahr 1994 die Senkung der belgischen Promillegrenze von 0,8 auf 0,5 Promille.
Sie zeigte einen kleinen traurigen Jungen, der sagte: „Mein Papa ist im Gefängnis, weil er getrunken hat.“
Man suchte nicht zuletzt wegen der Beschwerden von Brauereien nach etwas Positiverem und kam auf BOB.

Den Namen BOB gab eine Agentur dem Autofahrer, der nüchtern blieb. Der knappe, kurze und einprägsame Name gefiel und blieb.
Die erste Öffentlichkeitsaktion mit dem Ziel, den BOB, seine Ziele und wie er funktioniert bekannt zu machen, schlug 1995 gleich mit riesigem Erfolg ein.
82% der Belgier wussten später, wer und was der BOB ist!

Heute sind es nach neuesten Erkenntnissen weit mehr als 90% der Bevölkerung!
De Neve schildert und bestätigt in dem Interview den Zusammenhang zwischen BOB und einem Rückgang der Unfallzahlen, insbesondere der Unfälle mit schweren Folgen.
Außerdem führten Kontrollen der Polizei verbunden mit einer BOB Aktion zu einer klar verbesserten Akzeptanz der Maßnahmen, so der überzeugte BOB.
Seit dem Erfolg in Belgien verbreitete sich der BOB, teils identisch, teils mit anderen Namen schnell auch im europäischen Nachbarland.
Laut De Neve entwickeln insbesondere Belgien und Holland den BOB aufgrund des Erfolgs weiter!
Dort befindet sich der BOB sozusagen bereits in der zweiten Generation.
Die erste sogenannte „BOB Generation“, die 18 bis 24- jährigen, sei sich nach neuen Untersuchungen der Gefahren durch Alkohol und Drogen im Straßenverkehr durchaus bewusst. Sie entwickelten genügend Selbstbewusstsein an der Theke „Nein“ zu sagen.
Ein Erfolg, den De Neve zu Recht dem Programm BOB anrechnet.

Die in Belgien gesammelten Erfahrungen bestätigen sich offenbar auch in Nordhessen. Die von der HNA initiierte Aktion findet immer mehr Akzeptanz. Immer mehr machen mit und damit den BOB überaus bekannt.

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